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Gold und Rohstoffe: Ihr Inflationsschutz Nr.1

Stellen Sie sich folgendes Szenario vor: Notenbanker weltweit versichern einander, dass die Inflationsrate nur kurzfristig auf diesem hohen Niveau bleibe, doch dann kommt es anders als gedacht und das Problem erledigt sich nicht von selbst. Was passiert dann mit Ihrem Ersparten?

Inflationsrate bei 5%: Was wird aus Ihrem Vermögen?

Ganz einfach, es wird sich im Wert halbieren. Und zwar nach nur 10 Jahren, wenn die Inflationsrate in Europa bis Ende des Jahres wirklich weiter um 5% steigt, wie es viele Volkswirte befürchten.

Bevor wir Ihnen jedoch erklären, wie Sie diesen Kapitalschwund aufhalten, müssen wir uns erst einmal mit der Rolle der Notenbanken an sich beschäftigen.

Bis vor kurzem herrschte noch die ideale Vorstellung, dass Zentralbanken unabhängig sind. Dies soll dafür sorgen, dass die Politik der Notenbanken nicht durch Regierungen oder einzelne Politiker beeinflusst werden kann.

Unabhängigkeit war früher das oberste Ziel der Notenbanken

So soll insbesondere verhindert werden, dass eine Notenbank die Zinsen niedrig hält, damit sich der Staat leichter verschulden kann, oder dass die Notenbank die Staatsschulden gleich direkt aufkauft und so eine exzessive Staatsverschuldung erleichtert. Merken Sie was?

Viele Jahre lang haben sich bedeutende Notenbankchefs zumindest phasenweise um Unabhängigkeit bemüht. So kam es, dass im Jahre 1965 der großgewachsene US-Präsident Lyndon Johnson den damaligen Chef der US-Notenbank FED William „Bill“ Martin an die Wand drückte, um seiner Forderung nach niedrigen Zinsen Nachdruck zu verleihen.

Physische Gewalt oder andere explizite Druckmittel von Politikern sind heute nicht mehr nötig, damit die Notenbank-Chefs die Zinsen deckeln; sie tun es freiwillig.

Heute hat sich das Blatt gewendet

Heutige Notenbank-Chefs sehen sich kaum noch als Gegenspieler ausgabefreudiger Politiker. Sie werden von diesen ernannt, sind mit ihnen befreundet und manche wechseln nach ihrer Karriere bei der Notenbank schamlos in die Politik wie die US-Finanzministerin Janet Yellen oder Italiens Ministerpräsident Mario Draghi.

Restriktive Notenbankpolitik: Fehlanzeige!

Von solchen Notenbankern können Sie alles Mögliche erwarten, aber keine unabhängige und restriktive Notenbankpolitik.

Das ist kurz zusammengefasst das Dilemma, in dem wir uns befinden und für das es nur eine Lösung gibt. Sie müssen jetzt auf die richtigen Investments setzen. Womit wir wieder bei der Frage von oben wären: Was also tun, wenn die Inflationsrate weiter steigt?

Die Antwort ist sehr einfach. Sie müssen auf die Investments setzen, deren Kurse in der Inflation stark steigen, weil sie so begehrt sind.

Der Weg für langfristig deutlich höhere Gold- Und Rohstoffkurse ist frei

Dazu gehören beispielsweise Rohstoffe, aber natürlich auch Gold. Werfen Sie hierfür einen Blick auf den folgenden Chart. Die aktuellen Golddrückungen sind fast wettgemacht. Gold ist wieder auf dem Weg nach oben.

Gold in US-Dollar je Feinunze, 2021

Gold in US-Dollar je Feinunze, 2021

Gold ist wieder auf dem Weg nach oben. Quelle: Comdirect

Insgesamt funktionieren die Golddrückungen dieses Mal mehr schlecht als recht. Zwar stünde der Goldpreis ohne sie deutlich höher, schließlich fielen in diese Zeit mehrere negative Inflationsüberraschungen. Allerdings gelingt es eben nicht mehr, den Goldpreis unten zu halten.

Seien Sie daher zuversichtlich, dass es mit dem Goldpreis bald wieder zügig nach oben gehen wird. Denn eins steht fest: Diese ganze Gelddruckerei, die Defizite, Niedrigzinsen und das Ignorieren der Inflation durch die Notenbanken wird sich langfristig sehr positiv auf den Goldpreis auswirken.

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