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Startet bald eine neue Gold-Hausse?

Inhaltsverzeichnis

Obwohl wir in einer tiefen Krise stecken, fällt der Goldpreis. Sie denken, das ist ungewöhnlich? Weil das gelbe Metall doch als sicherer Hafen in schweren Krisenzeiten gilt?

Letzte Woche gab es bereits die vierte große Abwärtsbewegung seit dem Rally-Hoch im März. Der Goldpreis fiel deutlich unter die Marke von 1700 Dollar.

Grundsätzlich kann Gold aber auch in Krisenzeiten fallen. Das beweist ein Blick auf die Finanzkrise 2008/09. Nach dem Zusammenbruch von Lehman Brothers im September 2008 legte Gold zunächst deutlich zu. Kurz darauf brach der Kurs jedoch zunächst um 25 Prozent ein, bevor eine fulminante Gold-Hausse startete.

Es könnte sein, dass wir nach dem jüngsten Kursverfall erneut am Beginn einer Hausse stehen. Ein genauerer Blick auf den Goldmarkt zeigt, dass Anlegerinnen und Anleger in Deutschland sich vermehrt für Investitionen in das Edelmetall interessieren. Die Preisschwäche könnte ein Grund dafür sein, dass Gold als Investment an Attraktivität gewinnt. Vor allem physisches Gold in Münzen und kleineren Barren erfreut sich zunehmender Beliebtheit.

Goldkurs, Quelle Aktien Screener Investor Verlag

Warum Münzen und kleine Barren jetzt beliebt sind

Das ist typisch für schwere Krisenzeiten, wie wir sie leider momentan haben. Münzen und kleinere Barren sind einfacher handelbar und können leichter liquidiert werden. Wegen des Ukraine-Kriegs, der steigenden Energiepreise und der hohen Inflationsrate scheint das Kaufinteresse für Gold bei deutschen Anlegerinnen und Anleger geweckt zu sein. Zudem hat Gold als sachwertbasierte Altersvorsorge bei den deutschen Bürgerinnen und Bürger immer noch einen hohen Stellenwert.

Goldhändler gehen davon aus, dass insbesondere die Preise für physisches Gold weiter anziehen werden. Zum einen wird sich natürlich bald die höhere Nachfrage bemerkbar machen. Zum anderen steigen auch die Produktionskosten für Goldbarren und -münzen. Das gilt vor allem für geprägte Barren, die aufwendiger in der Herstellung sind.

Daten des World Gold Council (WGC) zeigen, dass die Deutschen im ersten Halbjahr 88,4 Tonnen Gold gekauft haben. Laut Handelsblatt wurde im zweiten Quartal auf dem deutschen Markt sogar mehr Edelmetall abgesetzt als auf dem chinesischen Festland und in Indien. Setzt sich dieser Trend fort, könnte der Rekord von 2021 gebrochen werden. Letztes Jahr kauften die Deutschen den WGC-Daten zufolge 162 Tonnen physisches Edelmetall.

Komplett andere Situation in den USA

Während hierzulande also einiges auf einen neuen Boom hindeutet, sieht es in den USA ganz anders aus. US-Investoren ziehen sich aufgrund der steigenden Zinsen und der positiven Renditen auf inflationsgeschützten US-Staatsanleihen immer weiter aus physisch gedeckten Goldindizes zurück.

Die Europäische Zentralbank hat zwar wie die US-Notenbank Fed die Zinswende eingeleitet, aber agiert deutlich zögerlicher. Wann es positive Realzinsen geben wird, ist noch nicht absehbar. Die zehnjährige inflationsindexierte Bundesanleihe, die sich an der Teuerungsrate orientiert, wirft weiterhin deutlich negative Renditen ab. Anleihen bieten im Euro-Raum noch keinen Inflationsausgleich. Das spricht dafür, dass die Goldnachfrage hierzulande weiter steigen wird.

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