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Rätsel gelöst: Wohin die Volatilität gewandert ist!

Wo ist die Volatilität an den Aktienmärkten hin? Die historisch niedrige Volatilität der Aktien bereitet vielen Börsianern sorgen (zu Recht). Denn es ist normalerweise ein sicheres Zeichen für „die Ruhe vor dem Sturm“…

Die Volatilität an den Aktienmärkten pendelt nahe historischer Tiefststände. Kluge Anleger wissen: Wenn ein Marktindikator historische Extrembereiche erreicht, ist dies ein guter Kontraindikator.

Sprich: Wenn bullische Aktiensignal extreme Höchstbereiche erklimmen, ist dies kein Signal zu weiteren Käufen sondern zu Verkäufen. Denn dann droht eine kurzfristige Korrektur, mit der eine Aktie die extreme Situation abbaut.

Kommen wir damit zum VIX, dem Index für Volatilität am US-Aktienmarkt. Der VIX hat seit dem Jahr 2000 nur zehn Mal unter der historisch niedrigen Marke von 10 Punkten geschlossen (dies bedeutet: die Volatilität und damit die Angst sind extrem niedrig). Aber jetzt kommt es: Neun dieser 26 Tiefststände sind seit April 2017 erfolgt. Am 26. Juli fiel die Volatilität sogar auf ein Allzeittief von 8,84. Das ist gar nicht gut!

Ein historischer Extremwert, der danach durch eine Gegenbewegung wieder in den Normalbereich gerückt wird, ist kein Problem.

Eine ganze Serie an Extremwerten mit historischen Tiefstständen…das ist ein massives Warnzeichen für die „Ruhe vor dem Sturm“.

Sichere Zeichen aus den Finanzmärkten für eine komende Goldrallye!

Tatsächlich ist die Volatilität aus dem Aktienmarkt in einen anderen Sektor gewandert, wo wir ein weiteres, sehr wichtiges Signal für die zukünftige Goldpreisentwicklung erhalten. Sie sehen: Die Fakten sind alle miteinander verknüpft.

Dies ist immer ein sicheres Zeichen, dass wir die richtigen Zusammenhänge aufgespürt haben, um die Goldpreisentwicklung zu prognostizieren.

Die Volatilität findet sich jetzt im Devisenmarkt. Nirgendwo erkennen wir dies besser als bei dem Währungspaar Euro/US-Dollar und den dramatischen Kursbewegungen zwischen diesen beiden Währungen.

Wie ich bei meinem Vortrag auf der Sprott Rohstoffkonferenz aufzeigte, gab es in den vergangenen acht Jahren beim EUR/USD-Währungspaar sechs Bewegungen von 20 Prozent und mehr.

In den letzten Jahren haben wir teilweise Bewegungen von 1.000 Pips am Tag gesehen (ein Pip ist die vierte Stelle hinter dem Komma). Für den Devisenmarkt sind das geradezu Erdbeben-artige Kursausschläge.

In der aktuell laufenden Bewegung ist der US-Dollar gegenüber dem Euro geradezu eingebrochen.

Der Kurssturz des US-Dollar begann direkt am 2. Januar 2017. Seitdem hat der US-Dollar gegenüber dem Euro um rund – 13 Prozent abgewertet.

Im Devisenmarkt kommt dies einem Crash gleich. Doch dies wird noch nicht das Ende gewesen sein. Ich erwarte, dass der Euro in den kommenden Monaten gegenüber dem US-Dollar auf 1,25 USD ansteigt.

Hier haben wir nun das nächste Puzzleteilchen für einen steigenden Goldpreis. Denn der US-Dollar und Gold besitzen eine negative Korrelation. Sprich: Fällt der US-Dollar, wie er es aktuell tut, dann steigt Gold.

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