Kommt das große Goldminenfeuerwerk mit hohen Gewinnen?

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Solange die Inflationsrate über dem Zinssatz liegt, sprechen wir von negativen Realzinsen. Negative Realzinsen sind schlecht für Sie, weil Geld auf dem Sparbuch oder Festgeldkonto immer weniger wert ist.

In solch schwierigen Zeiten gewinnt Gold an Attraktivität, denn der einzige Nachteil von Gold, nämlich dass es zinslos ist, spielt zurzeit keine Rolle. Deshalb sehen viele Anleger Gold als sicheren Hafen, vor allem weil der Goldpreis seit dem Jahreswechsel in Wellenbewegungen stark angestiegen ist.

Zudem lohnt ein Blick auf die Entwicklung der Goldaktien. Diese gelten als Hebel auf den Goldpreis und sind in den vergangenen Jahren hinter dem beflügelten Goldpreis zurückgeblieben. Deshalb könnte es bald ein regelrechtes Minenfeuerwerk geben. Dafür spricht auch, dass die Minen an Attraktivität gewonnen haben, weil sich die fundamentale Lage deutlich gebessert hat.

Warum sich die fundamentale Lage der Minen stark gebessert hat

In den vergangenen Jahren haben die Gold- und Silberminenunternehmen sehr hohe freie Cashflows generiert. Als freie Cashflow wird das Geld bezeichnet, das den Unternehmen nach dem Abzug aller Ausgaben für Investitionen zur Verfügung steht. Das Geld kann verwendet werden, um Dividenden auszuschütten oder eigene Aktien zurückzukaufen.

Wird das Geld nicht an die Aktionäre ausgeschüttet oder zum Rückkauf eigener Aktien verwendet, können damit in den kommenden Jahren Investitionen getätigt oder andere Unternehmen gekauft werden, ohne dafür einen Kredit aufnehmen zu müssen. Das ist in Zeiten steigender Zinsen ein großer Vorteil.

Die Abbildung zeigt, dass die Gold- und Silberminenunternehmen aktuell in Geld schwimmen.

Der akkumulierte freie Cashflow, also der Gesamtbestand an freien finanziellen Mitteln, hat einen neuen Rekordwert erreicht. Die Kassen der Minenunternehmen sind also gut gefüllt. Das Geld wurde bereits für verschiedene, die Bilanz stärkende Maßnahmen genutzt und könnte auch in Zukunft dafür verwendet werden. Die Kurse der Minenaktien könnten dadurch steigen.

Hohe Kursanstiege durch Übernahmen möglich

Zu Kurssprüngen könnten beispielsweise Übernahmen führen. Der Goldminensektor ist im Vergleich zu anderen Rohstoffsektoren weniger stark konzentriert. Deshalb wären Übernahmen gut möglich und ein Anfang ist bereits gemacht: Das US-amerikanische Bergbauunternehmen „Newmont Mining“ hat das australische Goldbergbauunternehmen „Newcrest Mining“ für 19 Milliarden US-Dollar in Aktien übernommen.

Diese Übernahme könnte der Auftakt für weitere Übernahmen sein. Der hohe freie Cashflow bietet dafür den geeigneten finanziellen Spielraum und könnte in den kommenden Jahren zu spektakulären Kurssprüngen führen.

Interessant für Sie als Anlegerin oder Anleger ist auch, dass die Minenunternehmen die hohen freien Cashflows in der Vergangenheit unter anderen dazu genutzt haben, um Aktien zurückzukaufen.

Die Rückkäufe eigener Aktien stärken den Aktienkurs durch Reduzierung der Anzahl ausgegebener Aktien. Rückkäufe haben maßgeblich auch zum Anstieg der Technologiewerte in den USA in den vergangenen Jahren beigetragen. Minenaktien könnten jetzt am Anfang einer ganz ähnlichen Entwicklung stehen.

Gut ist auch, dass verfügbares Geld in der jüngsten Vergangenheit für den Schuldenabbau genutzt wurde, um die Bilanz zu stärken.

Was Sie jetzt tun sollten

Bleiben Sie bezüglich der Entwicklung der Minenaktien unbedingt auf dem Laufenden, zum Beispiel mit der Expertise aus Sicheres Geld, dem Beratungsdienst für kritische Anleger, die einen aktiven Vermögensschutz wollen. In den letzten Jahren der Krise konnte Sicheres Geld absolut überzeugen und Empfehlungen aussprechen, die den Gefahren für Ihr Vermögen, wie zum Beispiel die hohe Inflation, erfolgreich trotzten. Gold war dabei eine gute Wahl, jetzt könnten es die Minenaktien sein.