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Gute Gründe für den Goldpreisanstieg – so können Sie profitieren

Inhaltsverzeichnis

In der Ukraine ist Krieg, eine ungewisse Zukunft liegt vor uns. Im letzten November deutete der russische Präsident Wladimir Putin an, dass er Hyperschallraketen mit U-Booten in die Nähe der US-Küste transferieren könnte. Ein atomarer Schlag gegen die Hauptstadt Washington sei so binnen Minuten möglich.

Machen Ihnen diese Aussagen Angst? Dann geht es Ihnen wie vielen anderen Anlegerinnen und Anlegern, für welche die Lage immer unübersichtlicher wird. Bis zur kurzem machten noch Inflation und Nullzinsen ein Vermögenswachstum nahezu unmöglich, jetzt muss ein möglicher Krieg in die Strategie mit einbezogen werden. Deutet sich an der ukrainisch-russischen Grenze Entspannung an, jubeln die Börsen. Wird eine Eskalation wahrscheinlicher, geht es für die Kurse rasant schnell in den Keller.

Goldpreis auf 8-Monatshoch

Die große Unsicherheit sorgt für ein toxisches Umfeld, in dem Anlegerinnen und Anleger sich auf alte sichere Häfen zurückbesinnen. Sie investieren in Gold, das inmitten der Ukraine-Krise ein Acht-Monats-Hoch erreicht. Der Preis kletterte auf bis zu 1.898 Dollar für die Feinunze und kostete damit so viel wie seit Mitte Juni 2021 nicht mehr.

Experten sind sich einig, dass die Gold-Nachfrage und damit auch der Preis von der Kriegsangst beflügelt werden. Der russische Präsident Wladimir Putin ist einfach unberechenbar und schürt so zusätzlich Angst.

Aufgrund der unsicheren und auch unübersichtlichen Lage bezüglich eines Kriegs in Europa könnte der Goldpreis noch weiter steigen. Craig Erlam, Marktanalyst beim Devisenbroker Oanda spricht auf tagesschau.de von „einer gewissen Dynamik“ und denkt, dass die 1.900-Dollar-Marke bald in Angriff genommen werden könnte. „Das ist der nächste große Test für das gelbe Metall, und eine große Eskalation in der Ukraine könnte der Katalysator für eine solche Bewegung sein“, so Erlam.

Was den Goldpreis weiter antreibt

Die geopolitischen Unsicherheiten gelten jedoch nicht als alleiniger Treiber des Goldpreises. Die Fed spricht hier auch ein Wörtchen mit.

Dass die USA vor einer Zinswende stehen, ist klar. Ungewiss ist jedoch noch, wie diese ausfallen wird. Bis vor kurzem hatte es noch Spekulationen gegeben, dass es im März einen Zinsschritt von 0,5 Prozentpunkten geben könnte. Nach der Veröffentlichung des Protokolls der Sitzung der Fed vom 26. Januar hat sich jedoch das Blatt gewendet. Laut tagesschau.de und dem Fed Watch Tool der CME Group liegt die Wahrscheinlichkeit für einen 0,5%-Zinsschritt nur noch bei 40,5 Prozent. 59,5 Prozent rechnen dagegen mit einer Anhebung des Leitzinses um 25 Basispunkte.

Die Aussicht auf geringere Zinsen steigert die Attraktivität für Anlagen in das gelbe Metall, weil Gold weder Zinsen noch Dividenden abwirft. Relevant ist hier vor allem der Realzins, also der Nominalzins abzüglich der Inflationsrate. Sollten die Rendite der zehnjährigen US-Staatsanleihen nun ein Hoch ausbilden und wieder fallen, während die Inflation weiter hoch bliebe, wäre das ein optimales Szenario für Gold. Dennoch wäre mit Turbulenzen und hoher Volatilität zu rechnen. Als Anlegerin oder Anleger brauchen Sie also starke Nerven.