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Gold wird auch 2022 Ihr Inflationsschutz Nr. 1

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Wir hoffen, Sie und Ihre Lieben haben schöne und besinnliche Weihnachtsfeiertage erlebt. Lag vielleicht eine kleine Goldmünze eventuell sogar in Form eines Krügerrands unter Ihrem Weihnachtsbaum? Dann liegen Sie voll im deutschen Trend. Wen wundert es?  Inflationssorgen und Corona trieben die Goldkäufe in unermessliche Höhen – und zwar nicht nur bei den deutschen Goldhändlern!

So dürfte Südafrikas Krügerrand-Goldmünze dieses Jahr nach Angaben der Vermarktungsgesellschaft Prestige Bullion mit einem neuen Exportrekord enden.

Krügerrand-Nachfrage so hoch wie in den letzten 30 Jahren nicht

In den vergangenen zwölf Monaten bis Ende November sind über 700 000 Feinunzen in den Export gegangen – mehr als 80 Prozent davon nach Deutschland„, teilte Richard Collocott, Marketingdirektor des am Rande von Johannesburg gelegenen Unternehmens, der Deutschen Presse-Agentur mit. Eine derartige Nachfrage habe es seit mindestens drei Jahrzehnten nicht gegeben. „Wir hatten eine sehr steile Export-Nachfrage„, sagte Collocott.

Normalerweise lag der Export-Durchschnitt der vergangenen fünf Jahre bei knapp 450.000 Feinunzen. Eine Feinunze entspricht 31,1 Gramm.

Die Angst vor der Geldentwertung ist in Deutschland tief verankert. Deshalb können Sie davon ausgehen, dass die Flucht in Sachwerte weiter anhalten wird. Denn auch in 2022 werden die jetzt in 2021 schon stark gestiegenen Inflationsraten von 6,8 Prozent in den USA und 5,2 Prozent hierzulande weiter anziehen. Dazu ist der Überhang an finanziellen Forderungen mittlerweile einfach viel zu hoch.

Für Sie als Anleger hat eine inflationäre Ära begonnen. Sie wird die kommenden Jahre prägen und bis zum Abbau der weltweiten Überschuldung andauern.

Gold wird 2022 schnell aufholen

Rohstoffe und Gold profitieren am meisten von steigenden Inflationsraten, tun dies aber auf unterschiedliche Weise. Der nächste Chart zeigt Ihnen ab 2019 die Entwicklung des Goldpreises und die der Rohstoffe im Vergleich auf Euro-Basis. Die orangefarbene Linie weist den Goldpreis aus, in schwarz sehen Sie den UBS-Rohstoffindex.

Gold, UBS-Rohstoffindex, in Euro, indexiert, 2019 bis 2021

Goldige Zeiten in 2022, denn der Nachholbedarf ist groß. Quelle: Comdirect

Gold stieg bis Mitte 2020 stark an, wurde dann aber von den Rohstoffen abgelöst. Hauptgrund des Rückstands waren Interventionen gegen den steigenden Goldpreis, um die Anleger über die Inflationsgefahren zu täuschen. Gold liegt immer noch unter den Höchstständen von Mitte 2020, müsste angesichts der stark gestiegenen Inflationsraten jedoch deutlich darüberstehen.

Das verdeutlicht Ihnen das hohe Kurspotenzial des Goldpreises, allein um die Performance der Rohstoffe nachzuholen. Zusätzliches Potenzial resultiert aus der wahrscheinlichen weiteren Verschärfung der Lage an den Märkten.