+++ GRATIS Online-Webinar: Energie-Unabhängigkeitsgipfel - bis zu +6.011 % Gewinn mit nur DREI Unternehmen | 10.10., 18 Uhr +++

Gold setzt jetzt zum Sprung an

Inhaltsverzeichnis

Die Inflationsphase in der Eurozone wird länger andauern, als bisher erwartet“, räumte die Präsidentin der Europäischen Zentralbank, Christine Lagarde, diesen Montag vor dem Wirtschaftsausschuss des Europäischen Parlaments ein. Sie blieb jedoch bei ihrer Einschätzung, dass die Inflation mittelfristig unter das Ziel der Zentralbank von 2 Prozent fallen werde.

Wir sehen immer noch eine Abschwächung der Inflation im nächsten Jahr, aber es wird länger dauern, bis sie zurückgeht, als ursprünglich erwartet“, sagte Lagarde den Abgeordneten des Wirtschaftsausschusses des Europäischen Parlaments.

Ihre Äußerungen deuten darauf hin, dass die EZB ihre Inflationsprognose auf ihrer Dezember-Sitzung nach oben korrigieren muss. Das bedeutet, dass die Inflationsrate das sechste Mal in Folge steigen würde.

Lagarde betonte jedoch, dass der EZB-Rat weiterhin davon ausgeht, dass die Inflation unter die Zielmarke von 2 Prozent fallen wird. „Trotz des derzeitigen Inflationsschubs bleiben die mittelfristigen Inflationsaussichten gedämpft“, sagte sie.

Zinserhöhung laut Lagarde im Euroraum nicht notwendig

Sie argumentierte, dass die Inflation vorübergehend sein wird. Selbst, wenn sich das Lohnwachstum im nächsten Jahr in höheren Preisen niederschlägt, bleibt das Risiko begrenzt – so dass noch keine Zinserhöhungen notwendig wären.

Angesichts der Verzögerung, mit der die Geldpolitik arbeitet, würde eine Straffung der Zinssätze zum jetzigen Zeitpunkt mehr schaden als nützen, fügte Lagarde hinzu. Ihrer Meinung nach, würde eine mögliche Anhebung der Zinssätze erst dann Wirkung zeigen, wenn die Preise ohnehin schon wieder sinken.

Auch nach dem erwarteten Ende der Corona-Pandemie „wird es wichtig sein, dass die Geldpolitik – einschließlich der angemessenen Kalibrierung der Ankäufe von Vermögenswerten – die Erholung im gesamten Euroraum und die nachhaltige Rückkehr zum Inflationsziel von 2 Prozent unterstützt“, sagte sie.

Nicht nur Europa auch in den USA ist die Inflationsrate im Vergleich zum Vorjahr sogar auf 6,2% nach oben geschnellt.

Gold: Höchster Stand seit 5 Monaten

Genau diese hohen Inflationsraten treiben die Anleger jetzt in den sicheren Hafen Gold, denn Gold gilt als ausgezeichneter Inflationsschutz und erreichte in den letzten Tagen den höchsten Stand seit 5 Monaten.