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Gold: günstige Nachkaufchance

Sagt Ihnen der Begriff FAANG noch etwas? Ja richtig, das war die Abkürzung für die Aktien der fünf größten und beliebtesten US-Technologieunternehmen Meta (früher bekannt als Facebook), Amazon, Apple, Netflix und Alphabet (früher bekannt als Google), deren Anfangsbuchstaben das Wort FAANG bilden.

Der Begriff wurde 2013 von Jim Cramer, dem Moderator der CNBC-Sendung Mad Money, geprägt, der diese Unternehmen damals für ihre “Markt-Dominanz ” lobte und ihnen den Namen FAANG gab.

FAANG-Aktien gehörten lange Zeit zu den am besten performenden Aktien weltweit. Letztes Jahr noch haben sie eine Marktkapitalisierung von über 3 Billionen Dollar erreicht. Doch wenn Sie die letzten sechs Monate zurückblicken, wissen Sie, dass sich das Blatt gewendet hat.

Seit Beginn des Ukraine-Krieges machen FAANG-Anleger nur noch Verluste

Denn die 3,2 Billionen US-Dollar Marktkapitalisierung haben sich komplett in Luft aufgelöst. Im Klartext: Wer noch FAANG-Aktien besitzt, hat massive Kursverluste erlitten.

Das könnte sich jetzt ändern, wenn es nach dem Willen der US-Investmentbank Merrill Lynch geht. Denn in Ihrem aktuellen Market-Report vom 7. März 2022 hat die Investmentbank Merrill Lynch die FAANG-Aktien neu definiert: FAANG 2.0.

Wenn Sie jetzt glauben, es würde sich bei der Abkürzung wieder um die gleichen Technologie-Dickschiffe handeln, die jetzt einfach nur 2.0 heißen, weil sie noch mehr Digitalisierung versprechen, irren Sie gewaltig.

Mit FAANG 2.0 ist Ihr Depot bestens aufgestellt

FAANG 2.0 steht für etwas ganz anderes. Die Abkürzung passt perfekt in die heutige Zeit und spiegelt die neue Welt mit all Ihren geopolitischen Risiken inklusive des Anstiegs der Rohstoffpreise wider. Denn die Gewinner der Zukunft werden angesichts der Zinserhöhungen nicht mehr die Tech-Unternehmen sein.

Stattdessen werden diese Branchen profitieren:

F wie fuels (Energieversorgung),

A wie aerospace & defense (Luftfahrt/Verteidigung),

A wie agriculture (Landwirtschaft),

N wie nuclear (Kernkraft) und

G wie gold/metals/minerals (Gold und Metalle/Mineralien)

Insbesondere beim Gold bietet sich Ihnen eine günstige Nachkaufgelegenheit

Wie Sie auf dem folgenden Chart sehen, stieg der Goldpreis-Future im Zuge des Ukraine-Kriegs von 1.910 US-Dollar je Feinunze zunächst in der Spitze auf 2.080 US-Dollar je Feinunze, fiel dann aber in der Korrektur auf bis zu 1.900 US-Dollar je Feinunze und damit unter das Ausgangsniveau zurück.

Gold in US-Dollar je Feinunze, naher Kontrakt, PMO-Oszillator, 2021 bis 18.3.2022

Gold in US-Dollar je Feinunze, naher Kontrakt, PMO-Oszillator, 2021 bis 18.3.2022

Nutzen Sie den Kursrückgang zum günstigen Nachkauf. Quelle: Stockcharts

Vieles spricht dafür, dass es sich bei dem Kursrückgang nur um ein kleines Luftholen handelt, denn allein diese 3 schwerwiegenden Argumente sprechen für weiter steigende Goldpreise:

  • Die Inflation ist in den USA auf knapp 8 Prozent gestiegen.
  • Die Rohstoffpreise haben deutlich zugelegt.
  • Es herrscht ein gefährlicher Krieg in Europa.

Auch in Deutschland sind die Erzeugerpreise aktuell um durchschnittlich 25,9 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat und damit auf den höchsten Stand seit ihrer Aufzeichnung gestiegen.

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