Gold mit Allzeithoch: 4.600 US-Dollar sind durchbrochen

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Der Goldpreis kennt zu Beginn des Jahres 2026 kein Halten mehr. Am heutigen Montag, den 12. Januar 2026, kletterte das Edelmetall auf ein neues Allzeithoch und durchbrach dabei erstmals die Marke von 4.600 US-Dollar pro Feinunze.

Getrieben von einer explosiven Mischung aus geopolitischen Spannungen im Iran und einer beispiellosen Vertrauenskrise rund um die US-Notenbank Federal Reserve, flüchten Anleger in den „sicheren Hafen“.

Rekordwerte: Gold und Silber im Höhenrausch

Die Preisentwicklung am heutigen Handelstag ist historisch. Im Handel notierte der Goldpreis in der Spitze bei 4.629 Dollar je Feinunze. Dies entspricht einem deutlichen Kurssprung gegenüber dem Wochenschlusskurs. Für Euro-Anleger bedeutet dies ebenfalls neue Rekordstände: Unter Berücksichtigung des aktuellen Wechselkurses von ca. 1,17 USD/EUR kostet die Feinunze Gold aktuell rund 3.960 Euro.

Nicht nur Gold, auch der „kleine Bruder“ Silber verzeichnet massive Zuflüsse. Der Silberpreis sprang am Montag um über 5 Prozent an und nähert sich mit 83,50 US-Dollar je Feinunze (ca. 71,40 Euro) ebenfalls seinen historischen Höchstständen. Das Gold-Silber-Ratio deutet dabei weiterhin auf ein enormes Nachholpotenzial des Industriesektors hin.

Die Treiber: Iran-Krise und Fed-Beben

Zwei primäre Faktoren treiben die aktuelle Rallye:

  1. Geopolitik: Die eskalierenden Proteste im Iran und die unsichere Zukunft des dortigen Regimes sorgen für massive Risikoaufschläge an den Rohstoffmärkten. Die Angst vor einer Ausweitung des Konflikts im Nahen Osten lässt institutionelle Investoren ihre Absicherungen hochfahren.
  2. US-Geldpolitik: Noch schwerwiegender wiegt die Unsicherheit in den USA. Berichte über juristische Ermittlungen des US-Justizministeriums gegen Fed-Chef Jerome Powell haben die Märkte erschüttert. Die drohende Politisierung der US-Notenbank und der offene Konflikt mit der Trump-Administration untergraben das Vertrauen in den US-Dollar, der gegenüber dem Euro auf 1,17 nachgab, und treiben Kapital in sachwertgedeckte Anlagen.

Minenaktien als Hebel auf den Goldpreis

Die Goldminenbetreiber profitieren überproportional vom gestiegenen Goldpreis, da ihre Margen bei Notierungen jenseits der 4.000-Dollar-Marke massiv ausgeweitet werden. Führende Produzenten wie Newmont und Agnico Eagle Mines notieren nahe ihrer Höchststände. Analysten heben hervor, dass viele Minenwerte trotz der Rallye fundamental noch nicht teuer bewertet sind, gemessen an den sprudelnden Free-Cash-Flows.

Ausblick: Folgt die 5.000er Marke?

Marktbeobachter sehen das Ende der Fahnenstange noch nicht erreicht. Sollte die Unsicherheit um die Fed anhalten, halten Analysten (u.a. von HSBC) Kursziele von 5.000 US-Dollar je Feinunze noch im ersten Halbjahr 2026 für realistisch. Kurzfristige Rücksetzer in den Bereich von 4.500 USD sollten jedoch eingeplant werden, da der Markt technisch als überkauft gilt.

Dieser Text wurde unter Einsatz von KI-Tools erstellt und redaktionell überarbeitet.