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Gold: Jetzt wird als langsam kritisch

Inhaltsverzeichnis

Vor genau einer Woche hatte ich über die angespannte charttechnische Verfassung bei Gold geschrieben. Da lag der Goldpreis im Tief bei 1.830 US$ und hatte ein neues 3-Monats-Tief erreicht. Jetzt verschlechtert sich aber auch das langfristige Chartbild bei Gold

Bald ist auch der 5-jährige Aufwärtstrend in Gefahr

Im Tief lagen wir zu Wochenbeginn bereits bei 1.785 US$. Und das sind gleich zwei Alarmzeichen. Zum einen rückt die wichtige Unterstützung bei 1.850 US$ näher. Zum anderen ist zum anderen ist jetzt auch der 5-jährige Aufwärtstrend in Gefahr.

Kurzfristige Gewinne werden wieder abgegeben

Der Goldpreis hat nur ein kurzes Aufbäumen gezeigt und dann wurde sämtliche Gewinne wieder abgegeben. Über den Zusammenhang von höherem US-Dollar und niedrigerem Goldpreis hatte ich Sie bereits informiert. Jetzt hat der Chef der amerikanischen Notenbank diese Gold-Abwärtsspirale noch einmal verschärft. Denn er hat keinen Zweifel gelassen, dass er die Zinsen so lange erhöhe werde bis es klare und überzeugende“ Hinweise gibt, dass die Inflation auf dem Rückzug ist

Analysten senken weitere ihre Gold-Kursziele

In der Zwischenzeit senken immer mehr Analysten für Gold ihre Daumen. Das durchschnittliche Analysten-Kursziel für das Jahresende liegt jetzt bei 1.764 US$ – ganz knapp über der wichtigen Unterstützung bei 1.750 US$.

Fazit: Wenn Sie immer noch Hebel-Long-Zertifikate in Ihrem Depot haben, dürften die Verluste noch größer werden. In deutlich abgeschwächter Form gilt dies auch für Goldminen-Aktien. Denn die Margen werden bei einem fallenden Goldpreis immer kleiner. Entspannter sieht es hingegen bei Goldbarren oder Xetra-Gold aus, denn hiermit decken Sie Gold 1:1 ab.