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Der wahre Trump-Schock in diesen Tagen!

In den vergangenen Tagen drehte sich alles nur um Trump`s Auflösung des Pariser Klimaabkommens. Doch der wahre Schocker liegt auf einer ganz anderen Ebene. Doch diese Nachricht fand kaum Beachtung. Dabei ist die Nachricht gar nicht gut…

Wenn Medien, Politik und Wirtschaft gemeinsam in eine Richtung blicken, dann ist es nach unserer Erfahrung besser, genau in die andere Richtung zu schauen. So auch in diesem Fall.

Gerade in Deutschland überschattete der fraglos katastrophale Ausstieg von Trump aus dem Pariser Klimaabkommen die links-dominierte Medienlandschaft.

Das ist verständlich, wenn man hinter die Kulissen der deutschen Medien blickt. Die in den 50er und 60er Jahren mühsam erkämpfte Pressefreiheit gibt es in Deutschland praktisch nicht mehr. Die großen Medien sind zu Propaganda-Organen der Regierung mutiert.

(Beispiel: Berlin hat es durchgesetzt, dass Flüchtlinge, die Straftaten begangen haben, in den Medien nicht mehr als solche benannt werden – sondern nur noch als z.B. „31-jähriger Mann“).

Doch der wahre Trump-Schocker findet sich in einer ganz anderen Nachricht: Den neuen Arbeitsmarkt-Daten aus den USA! Die neuen Zahlen für den Monat Mai waren eine dramatische Enttäuschung!

Im April wurden in den USA noch 211.000 neue Jobs geschaffen. Die Arbeitslosigkeit fiel auf den niedrigsten Stand seit Mai 2007. Der Trump-Effekt funktioniert, richtig? Falsch!

Vergangenen Freitag wurden die neuen Arbeitsmarkt-Daten veröffentlicht – und sie waren übel. Die Ökonomen rechneten mit 185.000 neuen Jobs.

Die tatsächliche Zahl: Nur 138.000 neue Stellen. Was für eine Enttäuschung! Selbst die absolut niedrigsten Analystenprognosen lagen bei 140.000 Stellen.

Die wirklichen Zahlen unterboten sogar die pessimistischsten Erwartungen der Börse. Die Lage ist schlechter als Ihnen Politik und Medien verkaufen! Nur Gold bietet wahren Schutz.

Katastrophale Arbeitsmarktdaten aus den USA zeigen die Wahrheit

Was wird die US-Notenbank angesichts der horrenden Arbeitsmarkt-Daten bei ihrem Meeting nächste Woche machen? Das nächste Fed-Meeting findet am 14. Juni statt. Ich lege mich fest: Die Fed wir den Leitzins trotzdem um 25 Basispunkte (also 0,25 %) anheben.

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Dieser Schritt ist jedoch primär psychologischer Natur, um sowohl die Börsen als auch die US-Bevölkerung zu beruhigen und vorzugaukeln: Die US-Wirtschaft befindet sich auf Kurs. Dass dies eine einzige Lüge ist, zeigen die BIP-Zahlen für das erste Quartal 2017.

Die regionale Notenbank in Atlanta hatte großspurig ein BIP-Wachstum von 3,4 % angekündigt.

In Wirklichkeit lag das BIP-Wachstum der USA im ersten Quartal bei mickrigen + 0,7 %.

Nun vergleichen wir dieses Wachstum mit vergangenen Wirtschaftszahlen: In 2014 wuchs die US-Wirtschaft um + 2,4 %. In 2015 waren es 2,5 %. Soweit so gut. In 2016 sank das BIP-Wachstum auf 1,9 %. Jetzt nur noch + 0,7 % im ersten Quartal.

Der Trend ist unübersehbar, wenn Sie mit offenen Augen durchs Leben gehen. Natürlich wird Washington dies in der Öffentlichkeit völlig anders darstellen. Aber die Zahlen und Fakten sprechen eine klare Sprache: Das sieht gar nicht gut aus.

 

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