MenüMenü

Warum die Republikaner dem Untergang geweiht sind

Aiken, South Carolina –

Die armen Republikaner!

In einem Bericht der Washington Post wird schon hinterfragt, ob es die Partei zerreißen könnte.

Treue Parteianhänger drohen damit, zu Hillary überzulaufen. Und eine texanische Zeitung macht sich Sorgen, dass die GOP aussterben könnte.

Generation Stagnation

Von der Wall Street gibt es nicht viel zu melden.

Der Dow taumelt immer noch auf dem extrem hohen Niveau um17.000 … wie ein Schulbus am Rande einer Brücke.

Von Red Alert Politik, einer Online-Publikation für Konservativen, kommt der folgende Bericht:

„Ein 30-jähriger verdient heute in etwa die gleiche wie ein 30-jährige vor 30 Jahren. Das fand eine neue Studie des Centre for American Progress heraus.

Der Lohnstagnation ist demoralisierend, gerade mit Blick auf die zunehmende Ungleichheit.

Heute haben 50% mehr 30-jährige einen College-Abschluss in der Tasche als damals; und das in einer Wirtschaft, die 70% produktiver ist. Aber eine schwache Erholung und eine Verschiebung auf dem Arbeitsmarkt hat die Gehälter niedrig gehalten, stellt der Bericht fest.

Der mittlere Stundenlohn für einen 30-jährigen Arbeitnehmer lag im Jahr 1984 lag $ 18,99 pro Stunde. Bis 2004 kam es zu einem Anstieg auf 20,63 Dollar pro Stunde. Bis 2014 sank er aber dann auf 19,32 $ pro Stunde.“

Der Atlantik fügt ein weiteres Detail hinzu:

„Im Einzelhandel, Großhandel, Freizeit- und Gastgewerbe – die zusammen mehr als ein Viertel dieser Altersgruppe beschäftigen [zwischen 25 und 34] – sind die Reallöhne seit 2007 mehr als 10% gesunken.

Es muss klargestellt werden, dass dies nicht bedeutet, dass die Mehrheit dieser Menschen Jahr für Jahr nominale Lohnkürzungen hinnehmen muss. Stattdessen läuft es darauf hinaus, dass das Lohnwachstum mit der Inflation nicht Schritt halten kann. Letztlich verdienen die aktuell 30-jährigen weniger als ihre älteren Kollegen vor der Rezession verdienten.“

Geht es nach dem „progressiven“ Think Tank wie dem Center for American Progress wird als eine unter vielen schlechten Lösungen für dieses Problem mehr Gewerkschaftseinfluss im Privatsektor genannt.

Bernie Sanders hat auch Lösungen parat – Steuererhöhungen für die Reichen, freie Bildung und kostenlose Gesundheitsversorgung.

Aber die arme GOP – und sein führender Mann, Trump – hat keine Antworten auf diese Probleme, nicht einmal hirnrissige.

Mr. Trump setzt auf „deals“. Er kann sehr gut verhandeln. Aber mit verhandelt man, wenn man die Wirtschaft in die richtige Richtung bringen will?

Wir sahen ihn im Fernsehen jüngst. Je mehr wir sehen, wie er ist, desto mehr wir mögen ihn … und umso sicherer sind wir, dass die Amerikaner zum Scheitern verurteilt sind.

„Die Welt zerreißt uns“, sagte er; wer die „die Welt“ ist und wie sie uns zerreisst ist unklar.

Teil des Problems

Republikaner der alten Schule hätten wohl Antworten parat gehabt. Aber man müsste eine lange Zeit zurückgehen, um diese auch zu finden.

„Probiert es mal mit einem Wechsel hin zu echtem Geld“, hätten sie gesagt.

„Und, oh ja, gleicht endlich den Staatshaushalt aus.“

Aber die heutigen Republikaner sind in der Regel ein Teil des Problems, nicht die Lösung. Sie wurden von „Deep State“ gekauft. Nun bieten sie ähnlich und gleichen Unsinn wie die Demokraten als Lösung an: Steuern erhöhen, Schulden machen, regulieren, bombardieren, einsperren. In dieser Hinsicht war die letzte Bush-Regierung wahrscheinlich die schlimmste in der modernen Geschichte der USA.

Die GOP ist mitten im Auflösungsprozess.Sie glaubt nicht an die eigenen Kernideen. Ebenso wenig wie seine Fahnenträger, Trump, oder die Wähler.

Als wir uns das Buch von Lindsey kauften, hofften wir zumindest auf etwas mehr Licht im Dunklen. Oder zumindest auf einen Tritt in den Hintern der republikanischen Führung.

„Sie den haben Faden verloren“, hätte er schreiben können. „Deep State“ hat sie übernommen. Kein Wunder, dass ihre Kandidaten nicht gewinnen!

Stattdessen verliert selbst er die Handlung. Es ist alles die Schuld der Liberalen, Obama, der Clintons … und sogar Franklin D. Roosevelt, schlägt er vor.

In einem Umfeld mit besten Zielen, ist es eine Schande, die Munition für die Toten zu verschwenden.

© FID Verlag GmbH, alle Rechte vorbehalten
Über den Autor Bill Bonner

Im Jahr 1978 gründete Bill Bonner das Unternehmen, welches heute als Agora Inc. bekannt ist.

Regelmäßig Analysen über Politik erhalten — kostenlos!
Profitieren Sie von unserem kostenlosen Informations-Angebot und erhalten Sie regelmäßig die neusten Anleger-Informationen von Bill Bonner. Über 344.000 Leser können nicht irren.