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Über die „goldene“ Idee von Ted Cruz

BALTIMORE –

Es passiert nicht viel an den Aktienmärkten.

Also, nutzen wir diese Gelegenheit, um zur Schattenseite des Lebens zurückzukehren… zum Splitt und Wäschetrockner … dem Hundefraß … zum rot in den Zähnen und der Klauen-Welt der US-Präsidentschaftspolitik.

Aber wie üblich, gehen wir nicht dazu über, über die Kandidaten herzuziehen. Im Gegenteil, wir verteidigen sie.

Ja, wir stehen immer an der Seite der Underdogs, der Ewiggestrigen und der hoffnungslosen Fälle.Wir stehen heut an der Seite von Trump, Sanders und Cruz, um sie gegen ihre Kritiker und Verleumder in Schutz zu nehmen.

Eine stehengebliebene Uhr liegt – wie schon so oft hier geschrieben – zweimal am Tag richtig.

Die Kandidaten für das höchste Amt in den Vereinigten Staaten liegen weniger oft richtig. Dennoch haben sie gelegentlich – ob durch Unfall oder Einsicht, wissen wir nicht – eine gute Idee.

Und heute, gratulieren wir Ihnen insofern. Sowohl den Herrn Trump, Sanders. Ganz speziell aber Herrn Cruz.

Bravo, Herr Cruz

Herr Cruz bekommt heut unseren aufrichtigsten Akt der Wertschätzung.

Ob Sie es glauben oder nicht, Ted Cruz hat eine „Rückkehr zum Goldstandard“ zu seinem Wahlversprechen gemacht.

Ja, die auserwählte Stimme von Deep State, Martin Wolf von der Financial Times in London, konnte kaum die Worte ausspucken. Er schaut auf den Goldstandard als ob ein Priester einen Teufelsschwanz sieht…

Das Establishment – groß und gut, wie es ist – kann auch ohne NATO leben. Er kann in der Hinsicht auch ohne Israel überleben. Aber der Goldstandard wäre ein Pfahl – mitten durch seine schwarzes Herz getrieben.

In einem Podcast-Interview mit Chris Lowe erklärten wir insofern:

„Das ganze Weltfinanzsystem basiert auf einem korrupten Dollar. Im Gegensatz dazu steht Gold-gedecktes Geld. Es hat einen echten Mehrwert. Denn man kann nicht so leicht die Menge an Gold erhöhen. Und Sie können der Weltwirtschaft nicht unbegrenzt falschen Kredit anbieten.

Jemand muss vorher zuerst etwas verdienen … und es dann sparen … und zwar jeden Dollar, den Sie ausleihen. So können Sie nicht künstlich Japans Wirtschaft in den 1980er Jahren … oder Chinas Wirtschaft in den 1990er und 2000er Jahren aufblähen. In einer gesunden Wirtschaft stellt jeder Dollar reale Ressourcen … reale Erparnisse … wahren Reichtum dar. Jeder Dollar, der beiseite gelegt worden ist, kann investiert werden, um mehr Wohlstand zu schaffen.“

Ja, so sollte es eigentlich funktieren.

Aber das ist leider nicht die Art, wie es funktioniert.

Und Deep State … die Cronies… die Zombies … Regierungen, NGOs … Wall Street, und die großen Unternehmen – alle sind abhängig von diesem Kredit-basierten, korrupten Dollar-System.

Ein Hoch auf Ted Cruz für den Vorschlag, das endlich zu beenden.

Wie bei anderen guten Ideen, etwa von den Herren Trump und Sanders, gibt es kaum eine Chance, dass diese in absehbarer Zeit realisiert werden können.

Dennoch sind wir Herrn Cruz sehr dankbar dafür, diese Idee überhaupt auf die Agenda zu bringen.

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Über den Autor Bill Bonner

Im Jahr 1978 gründete Bill Bonner das Unternehmen, welches heute als Agora Inc. bekannt ist.

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