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Strom- und Gaspreisexplosion: Es geht ans Eingemachte

Inhaltsverzeichnis

Als Putin im Februar in die Ukraine einmarschierte und einen Angriffskrieg begann, konnte der Westen natürlich nicht tatenlos zuschauen.

Russland wurde mit Sanktionen belegt, die mehrfach verschärft wurden. Diese betrafen russische Exporte von Kohle, Gas und Öl – sowohl direkt als auch indirekt.

Leider schaden die Sanktionen nicht nur Russland, sondern auch Europa. Allen voran Deutschland. Unser Land ist extrem abhängig von russischen Energieträgern und inzwischen wissen wir alle: Ein Ersatz kann nicht von heute auf morgen gefunden werden, auch wenn unser grüner Wirtschaftsminister bei den Katharis buckelt.

Größte Energieknappheit seit der Nachkriegszeit

Die Energiekrise spitzt sich mehr und mehr zu und unsere Politiker scheinen tatenlos zuzuschauen. Man hätte handeln können und zum Beispiel Vorbereitungen treffen können, um die drei kürzlich abgeschalteten Kernkraftwerke wieder in Betrieb zu nehmen. Natürlich ist das nicht optimal, aber das Maximum an Energieknappheit seit der Nachkriegszeit hätte so zumindest kurzfristig abgemildert werden können.

Jetzt müssen Sie sich darauf einstellen, dass der Strompreis regelrecht explodieren wird.

Schauen Sie sich dazu diesen Chart an. Hier wird die Entwicklung des Börsenpreises für deutschen Strom ab 2010 dargestellt. Interessant ist vor allem der in Blau und für die letzten 50 Tage in Rot eingezeichnete Durchschnittswert.

Sie sehen: Von 2010 bis 2020 lag der Preis im Mittel bei etwa 40 Euro pro MWh. Gegenüber dieser Zeit hat sich der Börsenpreis für deutschen Strom mehr als verachtfacht. Deutschland ist von der Preissteigerung besonders betroffen.

Zum Vergleich: In den USA liegt der Strompreis für Privatkunden bei umgerechnet rund 150 Euro pro MWh, bei Geschäftskunden bei 120 Euro pro MWh und bei Industriekunden bei 80 Euro pro MWh. Der Strompreis in Deutschland beträgt mehr als das Vierfache.

Kosten fressen Privatvermögen auf und lähmen Unternehmen

Das ist ohne Frage ärgerlich für alle Bürgerinnen und Bürger. Für Unternehmen könnte der hohe Strompreis sogar die Existenz bedrohen, weil dadurch ein extremer Wettbewerbsnachteil entsteht. Zumal weil noch eine sehr hohe Steuer- und Abgabenlast hinzukommt.

Eine nachhaltige Entspannung an der Preisfront ist leider nicht in Sicht. Im Winter dürften zwar die französischen Kernkraftwerke mehr Strom liefern. Dafür fällt ein Großteil des Stroms aus deutschen Solaranlagen weg.

Hinzu kommt der Unsicherheitsfaktor Putin. Wird im Winter weiterhin Gas fließen und wenn ja: Wie viel? Neben der Stromversorgung ist Gas das zweite große deutsche (und auch europäische) Sorgenkind.

Sehen Sie sich dazu diesen Chart an, der den Gaspreis der Dezemberlieferung am wichtigen Umschlagplatz in den Niederlanden über die vergangenen zwei Jahre darstellt.

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Der Anstieg ist enorm. Deshalb wird Gas in Zukunft sowohl für Privathaushalte als auch für Unternehmen einen großen Kostenblock darstellen.

Ihre reale Kaufkraft schwindet weiter und weiter. Deshalb brauchen Sie Investitionen, welche die steigenden Kosten und die hohen Inflationsraten ausgleichen.