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Die Zinserhöhungen der US-Notenbank FED werden die Inflation nicht stoppen können

Inhaltsverzeichnis

Was die ewigen Börsenbullen lange nicht wahrhaben wollten, wird nun bittere Realität. So schloss der US-Technologieindex Nasdaq Composite vergangenen Freitag auf dem tiefsten Stand seit über einem Jahr. Überhaupt war der April war mit etwa -13 Prozent der schwächste Börsen-Monat seit der Finanzkrise 2008. Denn auch die übrigen Indizes entwickelten sich ähnlich schlecht.

Dahinter steckt die steigende Inflationsrate, die die FED jetzt zur Erhöhung der Leitzinsen zwingt. Mittlerweile sind schon monatliche Zinsschritte von 0,5 bis 0,75 Prozentpunkte je Sitzung im Gespräch.

Schlechtes Omen: Nasdaq durchbricht die Unterstützungslinie nach unten

Werfen Sie dazu einen Blick auf den Chart des Nasdaq Composite Index über die vergangenen 12 Monate. Wie Sie unschwer erkennen können, liegt der Index mittlerweile unter seiner Unterstützungslinie bei etwa 12.500 Punkten und ist damit auch technisch schwer angeschlagen.

Nasdaq Composite, Unterstützungslinie, Volumen, 2021 bis 29.4.2022

Hier ist das Ende der Fahnenstange noch lange nicht erreicht

Quelle: Bigcharts

Viele glauben immer noch nicht, dass es weiter nach unten geht

Weil Sie Sicheres Geld aktuell lesen, wird Sie diese Entwicklung nicht erstaunen. Anders sieht es bei den Anlegern aus, die immer noch auf die Sirenengesänge der wenigen Börsenbullen hören, dass jetzt bald der Boden gefunden sei. Dabei wissen Sie und ich nur zu gut, dass an der Börse manchmal auch erst bei Null Schluss ist.

Deshalb werden die meisten Anleger noch schlimmere Verluste erleiden müssen, bevor sie verstehen, dass sie ihre Anlagen in Sicherheit bringen und umschichten müssen. Das wird für weitere Kurseinbrüche sorgen.

Die aktuellen Leitzinserhöhungen der Fed werden im Nichts verpuffen

Bei Inflationsraten über 7 Prozent mit steigender Tendenz werden auch die geplanten Leitzinserhöhungen den Inflations-Trend allenfalls vorübergehend einbremsen können. Mittel- und langfristig wird uns die Geldentwertung erhalten bleiben.

Rechnen Sie daher mit weitaus stärkeren Verlusten an den Aktienmärkten, insbesondere an der US-Technologiebörse. Auch die Anleger in festverzinslichen Wertpapieren werden inflationsbereinigt schwere Verluste erleiden.

Die Sieger stehen bereits fest

Diese Anleger werden das ihnen verbleibende Geld dann zunehmend in die Anlagen stecken, die dann noch steigen. Das sind vor allem Werte, die entweder direkt mit der Inflation steigen oder die Anlegern als monetäre Sicherheit dienen.