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Der Fußabdruck der Digitalisierung!

Inhaltsverzeichnis

Jeder Bundesbürger verursacht durch Energieverbrauch, Transport und Konsum CO2-äquivalente Emissionen von rund zwölf Tonnen pro Jahr. Unser digitaler Lebensstil trägt hierzu geschätzte 0,9 Tonnen bei. Die nachfolgende Statista-Grafik zeigt eine detaillierte Schätzung des Öko-Instituts, welche die Emissionen unseres Verhaltens im Detail beziffert.

Besonders stark zu Buche schlagen Fernseher: Die Herstellung und Nutzung setzen in Summe durchschnittlich über 350 kg CO2 pro Jahr frei.

Auch die Nutzung von Rechenzentren fällt stark ins Gewicht: Als Internetnutzer greifen wir außerdem ständig auf Deutsche Rechenzentren zu, wodurch jeder von uns eine Menge von ungefähr 213 kg CO2 Emissionen verursacht und unseren CO2-Fußabdruck deutlich größer werden lässt.

Fernseher und Rechenzentren sind Emissions-Schleudern!

Die bei der Produktion freigesetzten Emissionen entstehen laut Öko-Institut insbesondere durch Prozesschemikalien zur Rohstoffgewinnung und Verarbeitung sowie durch den Energieaufwand zur Halbleiterfertigung. Die in der Grafik gezeigten Daten sind aufs Jahr gerechnete Durchschnittswerte, die auf der typischen Nutzungsdauer der Geräte basieren. Die Herstellung eines großen Flachbildfernsehers ist laut Schätzungen des Öko-Instituts mit insgesamt mit absoluten CO2-Emissionen von 1.000 Kilogramm verbunden. Für einen Laptop werden demnach in der Herstellung ungefähr 250 Kilogramm CO2 ausgestoßen.

Die nutzungsbedingten Treigbhausgasemissionen entstehen hauptsächlich durch den Stromverbrauch der Geräte. Dieser ist vom jeweiligen Nutzerinnen- und Nutzer-Verhalten abhängig. Die Annahmen des Öko-Instituts sind auch hier Schätzungen für eine typische Nutzung. Ähnliches gilt für den Verbrauch durch Rechenzentren, die unsere Daten speichern und für den Abruf bereitstellen.