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Corona und Krieg belasten die globalen Lieferketten!

Inhaltsverzeichnis

Die weltweiten Lieferketten sind in den vergangenen zwei Jahren stark unter Druck geraten. Das zeigt die nachfolgende Statista-Grafik auf Basis von Daten der Federal Reserve Bank of New York. Demzufolge zeigt der Index in der Pandemie besonders starke Ausschläge. Im Zeitraum von Oktober bis Dezember 2021 hat der Index die 4-Punkte-Marke überschritten. Berichten zufolge werden sich die Störungen durch Russlands Angriffskrieg auf die Ukraine insbesondere in Europa weiter verstärken.

Dem Deutschen Verkehrsforum zufolge wird der Krieg und die vom Westen beschlossenen Sanktionen weitreichende Auswirkungen auf den Transport von Hilfsgütern, auf die Beförderung von Flüchtenden sowie auf die Abwicklung des Außenhandels in Europa. Die Abwicklung des Außenhandels in Europa sei derzeit äußert kompliziert: es gäbe massive Verwerfungen in den Lieferketten, überlastete Grenzübergänge, blockierte Transportrouten sowie eine drohende Energieknappheit.

Globale Lieferketten: nach den Corona-Belastungen folgen jetzt die Kriegs-Auswirkungen

Die globalen Lieferketten sind immer noch durch die Corona-Pandemie belastet. Viele Länder haben zahlreiche Anti-Pandemie-Maßnahmen eingeführt, die starke Verzögerungen in den Wertschöpfungs- und Lieferketten ausgelöst haben. So haben etwa Kontroll- und Quarantänezonen in logistischen Knotenpunkten zu Lieferstaus von Waren geführt.

In der Folge waren viele Zuliefererbetriebe in ihrer Produktion behindert und konnten ihren Lieferverpflichtungen nicht mehr vollumfänglich nachkommen. Und fehlende Zulieferteile können Produktionsabläufe schnell massiv beeinträchtigen. Hinzu kommen der Ausfall von Arbeitskräften durch Krankheit oder Reisebeschränkungen. Diese bereits gravierenden Folgen jetzt durch den Kriegsausbruch in der Ukraine und den damit verbundenen Sanktionen nicht nur verlängert, sondern sogar massiv verschärft.