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Ifo-Index fällt stärker als gedacht

Das Jahr neigt sich dem Ende entgegen, doch die Aussichten für 2022 sind bestenfalls gedämpft. Hatten Politik, Wirtschaft und Gesellschaft vor einem Jahr kurz nach der Zulassung der ersten Impfstoffe noch auf eine deutliche Besserung in 2021 gehofft, hat sich inzwischen Ernüchterung breitgemacht. Kaum jemand wagt noch allzu optimistische Prognosen für das kommende Jahr, und das hat vielfältige Gründe.

Pandemie und Inflation drücken aufs Gemüt

Trotz mehrerer verfügbarer Impfstoffe ist die Pandemie längst nicht besiegt. Weite Teile der Weltbevölkerung hatten noch keinen Zugang zu den Vakzinen, und in den reichen Industrienationen verweigert eine beachtliche Minderheit von rund einem Fünftel der Bevölkerung die Immunisierung. Immer wieder treten zudem neue Virusvarianten auf, die höhere Ansteckungsraten aufweisen und den Kampf gegen die Pandemie zusätzlich erschweren.

Doch nicht nur mit Blick auf gesundheitliche Aspekte gab es 2021 nur wenig Anlass zur Freude. Auch wirtschaftlich liegt einiges im Argen. Die Energiepreise sind in die Höhe geschnellt und haben die Inflation befeuert. Zusätzlich verstärkt wurde die Teuerungsrate, die mittlerweile bei mehr als 5 Prozent – in den USA gar bei fast 7 Prozent – liegt, durch anhaltende Lieferengpässe.

 

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Über den Autor
Felix-Reinecke
Felix Reinecke

Nach mehreren Stationen bei renommierten deutschen Tageszeitungen berichtet er seit 2016 regelmäßig für den Investor Verlag über die wichtigsten Ereignisse in der Wirtschaftsbranche - egal ob Mittelstandsunternehmen von der schwäbischen Alb oder IT-Konzern aus dem Silicon Valley.

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