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EZB räumt ein: Doch kein Ende der Inflation in Sicht

Es gleicht einer Rolle rückwärts, was Europas Notenbanker dieser Tage vollführen: Noch im Oktober hatten die Währungshüter um Christine Lagarde, Chefin der Europäischen Zentralbank (EZB), ihre Einschätzung bekräftigt, wonach die Inflation schon bald vorüber sein werde.

Auch EZB rechnet mit längerer Inflationsphase

Nun räumte Lagarde jedoch ein, dass die Phase stark steigender Preise doch etwas länger andauern dürfte als zunächst angenommen. Mit Preissteigerungen um teils mehr als 5 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat liegt die Inflationsrate derzeit deutlich über dem offiziellen Ziel der EZB, das da lautet: 2 Prozent.

Lag die Teuerungsrate zuvor jahrelang unterhalb dieses Wertes, schlägt die Inflation nun deutlich nach oben aus – sehr zum Leidwesen der Verbraucher, die an allen Ecken und Enden zu spüren bekommen, dass sie tiefer in die Tasche greifen müssen. Tatsächlich sind es eine ganze Reihe von Faktoren, die derzeit für die hohen Preissteigerungen im täglichen Leben führen, auch jenseits des deutschen Sondereffekts.

 

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Über den Autor
Felix-Reinecke
Felix Reinecke

Nach mehreren Stationen bei renommierten deutschen Tageszeitungen berichtet er seit 2016 regelmäßig für den Investor Verlag über die wichtigsten Ereignisse in der Wirtschaftsbranche - egal ob Mittelstandsunternehmen von der schwäbischen Alb oder IT-Konzern aus dem Silicon Valley.

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