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Myanmar: Börse soll frühestens 2015 kommen

Da der Immobilienmarkt in Myanmar noch sehr jung, sehr markteng und sehr unstrukturiert ist, ist es für Investoren, die nicht zum engeren Kreis der Militärjunta und der Machteliten gehören, sehr sehr schwer, überhaupt an gute Immobilienprojekte zu kommen. Sie wissen ja: Bei Immobilien zählt nur „Lage, Lage, Lage“.

YOMA setzt deshalb gezielt auf Neubau-Projekte mit Ressort-Charakter, die etwas außerhalb der Ballungszentren liegen. Dies ist eine typische Strategie der Immobilienunternehmen in den jungen Tigerstaaten in Südostasien. Die Story dahinter ist, dass die Reichen irgendwann aus den Städten ziehen wollen.

Das klingt immer gut, aber zuletzt erlebten wir in Vietnam, dass sich diese Strategie auf dem Papier wesentlich brillanter liest, als es dann später in der Realität passiert. Und für diese Ungewissheit ist die Aktie nach den  massiven Kurssteigerungen der vergangenen Monate fraglos hoch bewertet.

Als Alternative hat der ETF-Anbieter EFG einen neuen „Myanmar-ETF“ aufgelegt.

Wenn Sie jetzt sagen: „Moment mal, wie soll dies denn möglich sein, wenn es in Myanmar selbst noch keine Börse gibt und mit YOMA erst eine „Myanmar-Aktie“ existiert“, dann sind Sie genau auf dem richtigen Wege.

Der ETF bezieht sich auf einen neuen Index, den der Indexanbieter Solactive entwickelt hat. Und der Titel dieses Index zeigt, wohin die Reise bei diesem ETF wirklich geht. Denn der Index trägt den umständlichen Namen „Myanmar-Focused Asia Index“. Mehr dazu in der nächsten Ausgabe.

 

Have a successfull day,

 

Daniel Wilhelmi

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