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Lähmt Angstsparen die deutsche Konjunktur?

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Die Konjunkturaussichten in Deutschland sind mau. Laut tagesschau.de haben führende Wirtschaftsinstitute ihre Prognose drastisch nach unten korrigiert. Sie gehen nur noch von einem sehr geringen Wachstum von 0,1 Prozent aus. Im Herbst hatten sie noch 1,3 Prozent angenommen. Die Wirtschaft verharrt auf dem Vor-Corona-Niveau. Der nach der Pandemie erwartete Schub lässt auf sich warten.

Ein Grund für die lahmende Wirtschaft ist das Sparverhalten der Deutschen. Die Bundesbürgerinnen und -bürger halten mehr und mehr ihr Geld zusammen. Experten sprechen von „Angstsparen“.

Volkswirtschaftliche Lehrbücher erklären die Zusammenhänge zwischen „Geld sparen“ und „Geld ausgeben“: Wenn Verbraucherinnen und Verbrauchern mehr Geld zur Verfügung steht, wird auch mehr ausgeben. Wenn man sich mehr leisten kann, wird auch der Konsum angeschoben.

Neue Berechnungen zum Reallohn

In diesem Jahr wird den Bundesbürgerinnen und -bürgern mehr Geld zur Verfügung stehen, weil die Reallöhne gestiegen sind. Dennoch stehen die Zeichen eher auf Sparen als auf Ausgeben. Widerspricht die Praxis also der volkswirtschaftlichen Theorie? Um zu verstehen, sollten Sie sich die Reallohnentwicklung genauer anschauen. Dieses Jahr ist mit einem Plus beim Reallohnwachstum zu rechnen, aber zuvor hatte es viele Jahre einen Reallohn- und Kaufkraftverlust gegeben. Anders ausgedrückt: Das Plus in diesem Jahr gleicht lediglich die Verluste der letzten Jahre aus.

Verbraucherinnen und Verbraucher trauen dem Braten noch nicht so recht. Sie fragen sich: Haben wir wirklich dauerhaft mehr Geld zur Verfügung? Viele tendieren noch dazu, ein weiteres Sicherheitspolster anzulegen.

Erschwerend hinzukommt, dass die Preise zuletzt extrem gestiegen sind. Die Konsumenten können die zukünftige Entwicklung schlecht einschätzen, sind verunsichert, ob die Kosten weiter steigen werden. Das Vertrauen muss erst zurückkommen.

Kauflaune bleibt mies

Laut den Konsumforschern der GfK und des Nürnberg Instituts für Marktentscheidungen muss die deutsche Wirtschaft mit den Konsumenten noch etwas Geduld haben. Laut tagesschau.de hat sich die Stimmung mit Blick auf den April nur leicht aufgehellt. Die gesamte Branche leide unter dem mauen Konsumklima, so Jörg Funder, Professor für Handel an der Hochschule Worms. Das zeige sich im Onlinehandel genauso wie im stationären Geschäft. „Wir sehen in Summe eine Kaufzurückhaltung in allem, was nicht den tagtäglichen Bedarf angeht“, erklärt der Handelsexperte auf tagesschau.de.

Zunächst ist also erst einmal Zurückhaltung angesagt, welche die deutsche Konjunktur ausbremst, denn: Der Anteil der privaten Ausgaben macht in Deutschland etwa die Hälfte des Bruttoinlandsprodukts aus.

Investment-Strategie in unsicheren Zeiten finden

Die Unsicherheit ist in Deutschland weiterhin groß. Man traut beispielsweise dem drastischen Rückgang der Inflation nicht. Könnte es schon bald einen neuen Anstieg geben? Schließlich gab es auch in den inflationären 1970er-Jahren ein Inflationstal, auf welches ein steiler Anstieg folgte.

In diesen Krisenzeiten die richtige Investmentstrategie zu finden, fällt schwer. Es ist empfehlenswert, professionelle Unterstützung anzunehmen. Diese finden Sie in „Sicheres Geld“, einem Beratungsdienst für kritische Anleger, die aktiven Vermögensschutz suchen. Treue Leserinnen und Leser sind mit der Expertise zufrieden, weil sie in den vergangenen Jahren trotz Krise ihr Vermögen schützen und mehren konnten.