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Achtung hohe Geldentwertung voraus – Erzeugerpreise erreichen den Kunden erst noch

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Beim Blick auf die Indizes diese Woche kamen viele von Ihnen sicher nicht mehr aus dem Staunen raus. Letzte Woche und auch noch am Montag schien die neue Corona-Mutante Omikron den Aktienmärkten den Garaus zu machen. Doch spätestens seit diese Woche bekannt wurde, dass es doch nicht so schlimm werden würde, stiegen die Börsenbullen sofort wieder ein.

Dabei kann von Beruhigung an den Aktienmärkten noch lange keine Rede sein, denn noch immer sind die Ausschläge enorm. Grund sind sicher die vielen Erschütterungen, die immer noch wie ein Damoklesschwert über den Märkten schweben.

Es sind unzählige!

Daher hier nur die 6 wichtigsten, die Sie jetzt immer im Hinterkopf behalten sollten:

  1. Der aufgeblasene chinesische Immobilienmarkt wackelt ganz gewaltig. Anscheinend kann der angeschlagene Immobilienkonzern Evergrande erstmals die fälligen Zinszahlungen nicht zahlen. Ähnliche Meldungen kommen vom Bauunternehmen Kaisa sowie der Immobiliengesellschaft Sunshine100.
  2. Die Inflationsraten steigen seit Monaten. In den USA sind die Verbraucherpreise bereits um 6% gestiegen, in Deutschland um 5,2%.
  3. Die US-Notenbank verringert Ihre Anleihenkäufe. Das kann den Aufwärtstrend an den Aktienmärkten jäh zum Stoppen bringen.
  4. Die Energiepreise haben sich vervielfacht. So verteuerte sich die Haushaltsenergie innerhalb eines Jahres um satte 22,1 Prozent.
  5. Die Corona-Pandemie ist immer wieder für negative Überraschungen gut. Im September wurden die Überbrückungshilfen verlängert, wer weiß, was jetzt in der vierten Welle unter einer neuen Regierung passiert?
  6. Starke Kurseinbrüche bei extremen Spekulationsobjekten wie Bitcoin. Hier hat sich aktuell ein weiterer „Mini-Crash“ ereignet. So fiel der Bitcoin-Kurs in der Nacht von Freitag auf Samstag um einen zweistelligen Prozentsatz bis auf fast 42.000 US-Dollar, bevor er sich dann wieder teilweise erholen konnte. Noch vor ziemlich genau einem Monat betrug sein Kurs in der Spitze 68.521 US-Dollar, sodass der Rückgang in der kurzen Zeit bis zu 38,75 Prozent betrug. Nun könnte man einwenden, dass der Kurs des Spekulationsobjekts Bitcoin oft sehr stark schwankt. Allerdings sind Intraday-Kursschwankungen um mehr als 20 Prozent wie am Wochenende auch bei Bitcoin nichts Alltägliches; die letzte fand im Mai dieses Jahres statt.

Vor allem aber müssen Sie all diese Bewegungen im Kontext sehen

Ähnlich wie bei einem großen Erdbeben oder Vulkanausbruch ereignen sich oft schon vorher viele kleine Vorbeben. Genauso ist es auch an den Finanzmärkten.

Ihnen ist hoffentlich eins klar: Die aufgeblasenen Märkte wie die wichtige US-Börse werden deutlich verlieren – und es dauert nicht mehr lange bis es so weit ist. Sparkonten und Anleihen sind hier leider keine Alternative, denn sie werden einfach von der Inflation aufgefressen.

Gold wird der Gewinner sein

Gold hingegen wird der Gewinner sein. Es ist weder durch Inflation noch durch Bankrotte gefährdet – und befindet sich auch nicht in einer Blase.

Daran ändern auch die zwischenzeitlichen Golddrückungen nichts. In der Vergangenheit konnten sie den Anstieg nicht dauerhaft verhindern. Das zeigen zahlreiche Charts.