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Wird die globale Schuldenorgie jemals ein Ende nehmen?

Die globale Wirtschaft gleicht aktuell einem Perpetuum Mobile – einer utopischen Maschine, die ganz ohne Energiezufuhr für ewig weiterläuft. Darauf hoffen zumindest Banker und Politiker!

Damit die Maschine weiterläuft, nehmen diese Eliten immer neue Schulden auf zukünftige Einnahmen auf. So erschaffen sie massive Blasen, indem sie riesige Geldsummen in die Märkte pumpen.

Das Problem ist, dass die Schuldenberge immer weiter in die Höhe schießen, ohne dass die realen Werte dabei mitwachsen!

Stellen Sie sich vor, ein Haushalt verdient pro Jahr 100.000 Euro. Was passiert, wenn dieser Haushalt sich einen Kredit von einer Million Euro aufnimmt?

Richtig – die Gefahr einer Pleite steigt in den Himmel. Der Haushalt muss einen immer größeren Anteil seines Einkommens ausgeben, um Schulden abzutragen. Und wenn das Einkommen des Haushalts sinkt, kann der Kredit blitzschnell platzen.

Genau so entstehen „toxische Kredite“. Das sind Kredite, die niemals zurückgezahlt werden können – ganz einfach, weil keine realen Sachwerte mehr vorhanden sind.

Wenn die realen Werte nicht mit den Schulden mitwachsen, dann ist ökonomisches Chaos vorprogrammiert

Würden Sie solch einem Haushalt Ihre Ersparnisse leihen? Obwohl Sie genau wissen, dass Sie einen Großteil des Geldes nie wiedersehen werden?

Natürlich nicht. Niemand, der noch bei Verstand ist, würde dermaßen sein Geld zum Fenster rausschmeißen.

Die einzigen Institutionen, die sich das leisten können, sind die Zentralbanken. Und das nur, weil sie jederzeit mehr Geld drucken können

Die Zentralbanken spielen ein brandgefährliches Spiel. Sie setzen darauf, dass in Zukunft die Einnahmen schneller ansteigen werden, als die Schuldenberge in die Höhe schießen.

Nur haben sie dieses Spiel schon längst verloren. Die Reallöhne sinken bereits seit der Jahrtausendwende… die Mittelschicht schrumpft dahin… und die Steuereinnahmen sind zwar aktuell hoch, können in einer Rezession aber blitzschnell wegbrechen.

Deshalb betreiben die Zentralbanken seit Jahren eine absurde Nullzinspolitik und drucken im Rekordtempo neues Geld – um den unvermeidlichen Kollaps etwas aufzuschieben

Doch auch diese „Strategie“ hat ein Problem.

Selbst Niedrigzinsen von 0,1 % werden irgendwann unbezahlbar, wenn die Schulden einfach zu hoch sind. Inflation frisst den Wohlstand irgendwann schneller auf als die Einkommen steigen.

Und Immobilien- und Aktienblasen platzen spätestens dann, wenn die Anleger sich nicht mehr in überbewertete Märkte einkaufen.

Diesen „Punkt ohne Wiederkehr“ haben wir längst erreicht.

Glauben Sie, dass die Politiker jemals ihren Kurs ändern… mit Steuergeldern sorgsam haushalten… und die Schuldenberge wieder abtragen? Das werden Sie zu Ihren Lebzeiten nicht mehr mitbekommen!

An diesem Punkt bleibt den Eliten nur noch übrig, immer mehr von Ihrem Geld direkt zu beschlagnahmen, um damit die Kreditkosten zu bedienen.

In Zukunft werden sich die Eliten also immer dreister an Ihrem Geld bedienen. Zur Not bucht man Ihnen Ihr Geld einfach direkt vom Konto ab – wie es zuletzt 2013 in Zypern der Fall war.

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