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Das nächste Milliardengrab der EU ist beschlossene Sache…

Laut einem Bericht von Bloomberg haben sich die Finanzminister der Eurozone darauf geeinigt, die nächste Runde von „Notfall-Krediten“ für Griechenland zu genehmigen.

Laut Luxemburgs Finanzminister Pierre Gramegna plant die EU einen erneuten Bailout in Höhe von 8,5 Milliarden Euro

Außerdem denken die Finanzminister darüber nach, die Laufzeit der offenen Kredite bis zu 15 Jahre zu verlängern. Und ja, auch der IWF ist jetzt mit an Bord – obwohl der IWF zwei Jahre lang gedroht hat, nicht bei einem weiteren Bailout mitzuspielen.

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Wenn Griechenland innerhalb der nächsten 18 Monate nicht neu verhandelt, dann wird die Laufzeit der offenen Kredite sehr wahrscheinlich wieder verlängert werden. Damit wird die Uhr zurück auf Null gedreht und das ganze Spiel geht von vorne los.

Es besteht also nun keine Unsicherheit mehr darüber, ob Griechenland die nächste Monatsrate von 7 Milliarden Euro platzen lässt.

Die Frage ist, wem genau hilft die EU mit diesem Deal aus der Patsche?

Dieser Kuhhandel ändert überhaupt nichts an den grundlegenden Problemen von Griechenland oder der Eurozone – statt dessen spielt die EU nur weiter auf Zeit. Europa zahlt Griechenland Geld, damit Griechenland wiederum die offenen Schulden zurückzahlen kann.

Das Wall Street Journal schreibt dazu:

„Dass die Kreditgeber sich weigern, Griechenlands Schulden zumindest teilweise zu erlassen, zeugt von einem generellen Mistrauen gegenüber dem Land. Griechenlands Zukunftsaussichten sind düster und das Risiko ist hoch, dass das Land schon bald wieder einen neuen Bailout benötigt.“

Die Wahrheit ist, dass Griechenland pleite ist und NIEMALS seine Schulden zurückzahlen wird

Doch anstatt die Schulden abzuschreiben, greift die EU lieber weiterhin in die Trickkiste. Der Effekt ist grundsätzlich der gleiche: letzten Endes zahlen die europäischen Steuerzahler für die geplatzten Kredite. Nur dauert der ganze Prozess so etwas länger.

Die EU hofft darauf, dass die meisten Bürger einfach nicht begreifen, was für ein Schindluder mit ihnen getrieben wird.

Sie sehen an diesem Beispiel sehr deutlich, dass Brüssel ALLES unternehmen wird, um den unvermeidlichen Kollaps der Eurozone noch etwas aufzuschieben. Von schleichender Entwertung durch Inflation, bis hin zu direkteren Enteignungsmaßnahmen wie zuletzt 2013 in Zypern.

Viele meiner Leser sind – zu Recht – darüber besorgt, dass die EU sich in Zukunft auch an den Goldvorräten deutscher Anleger bedienen könnte.

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