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40 Fakten über die US-Wirtschaft, die Sie nicht glauben werden

Ich möchte Ihnen mitteilen, was wirklich in der US-Wirtschaft vor sich geht. Wie Sie sehen werden, gibt es keine Signale für eine wirkliche Erholung. Stattdessen sehen wir eine sich verschärfende Depression, welche durch eine von der Fed verursachte Spekulationsblase verdeckt wird.

40 Statistiken über den Fall der US-Wirtschaft, welche fast zu verrückt sind, um sie glauben zu können

1. 1980 betrug die Höhe der US-Staatsverschuldung weniger als 1 Billion Dollar. Heute nähert sie sich schnell 17 Billionen Dollar an.

2. Während Obamas erster Amtszeit erhöhte sich die US-Staatsverschuldung stärker, als unter den ersten 42 US-Präsidenten zusammen.

40 Fakten über die US-Wirtschaft, die Sie nicht glauben werden - Obama

3. Die US-Schulden sind nun 23 Mal so hoch wie zu dem Zeitpunkt, als Jimmy Carter Präsident wurde.

4. Wenn man beginnen würde, die neuen Schulden, welche unter der Amtszeit von Obama angehäuft worden sind, mit der Geschwindigkeit von 1 Dollar pro Sekunde abzuzahlen, dann würde man 184.000 Jahre zur Schuldentilgung benötigen.

5. Die US-Bundesregierung stiehlt über 100 Mio. Dollar von unseren Kindern und Enkeln, jede Stunde jedes einzelnen Tages.

6. Im Jahr 1970 lagen die gesamten Schulden der USA (Regierung + Unternehmen + private Haushalte) bei weniger als 2 Billionen Dollar. Heute sind es über 56 Billionen Dollar.

7. Laut der Weltbank wurden in den USA im Jahr 2001 31,8% des globalen BIP erzeugt. Diese Zahl fiel bis 2011 auf 21,6%.

8. Die USA sind vier Jahre in Folge in einem vom World Economic Forum erstellten Ranking der weltweiten Wettbewerbsfähigkeit gefallen.

9. Laut dem „Economist“ waren die USA im Jahr 1988 der beste Ort, wo man geboren werden konnte. Heute stehen die USA auf Platz 16.

40 Fakten über die US-Wirtschaft, die Sie nicht glauben werden - Geburten

10. Unglaublicherweise sind in den USA seit 2001 mehr als 56.000 Fabriken dauerhaft geschlossen worden.

11. Es gibt weniger Amerikaner, welche im Produzierenden Gewerbe arbeiten, als im Jahr 1950, obwohl sich die Bevölkerungszahl des Landes seitdem mehr als verdoppelt hat.

12. Laut der New York Times gibt es derzeit 70.000 leerstehende Gebäude in Detroit.

13. Als NAFTA im Jahr 1993 durch den Kongress gedrückt wurde, da hatten die USA im Handel mit Mexiko einen Überschuss von 1,6 Billionen Dollar. Bis 2010 hatten wir ein Handelsbilanzdefizit mit Mexiko von 61,6 Mrd. Dollar.

14. Im Jahr 1985 lag unser Handelsbilanzdefizit mit China bei ungefähr 6 Millionen Dollar („Millionen“!), für das gesamte Jahr. 2012 lag unser Handelsbilanzdefizit mit China bei 315 Mrd. Dollar. Das war das größte Handelsbilanzdefizit, welches eine Nation jemals im Handel mit einer anderen Nation hinnehmen musste, in der gesamten Geschichte der Welt.

15. Insgesamt haben die USA seit 1975 ein Handelsbilanzdefizit gegenüber dem Rest der Welt von mehr als 8 Billionen Dollar gehabt.

16. Laut dem Economic Policy Instutite verlieren die USA jedes Jahr an China eine halbe Million Arbeitsplätze.

17. Im Jahr 1950 hatten über 80% aller Männer in den USA einen Arbeitsplatz. Heute sind es weniger als 65%.

18. 53% aller amerikanischen Arbeiter verdienen weniger als 30.000 Dollar pro Jahr.

40 Fakten über die US-Wirtschaft, die Sie nicht glauben werden - Amerikaner verdienen wenig

19. Kleine Unternehmen gehen in den USA rapide zugrunde. Nur 7% aller Arbeiter (ohne Landwirtschaft) in den USA sind selbständig. Da ist ein Allzeit-Rekordtief.

20. 1983 hatten die untere 95% der Einkommensbezieher 62 Cents Schulden für jedeN Dollar, den sie verdienten. Bis 2007 stieg dieser Wert auf 1,48 Dollar.

21. In den USA haben die reichsten 1% aller Amerikaner ein größeres Netto-Vermögen als die unteren 90% zusammen.

22. Laut Forbes haben die 400 reichsten Amerikaner mehr Vermögen als die untersten 150 Millionen Amerikaner zusammen.

23. Die sechs Erben von Wal-Mart Gründer Sam Walton haben zusammen Reichtum wie das unterste Drittel aller Amerikaner zusammen.

24. Laut dem US Census Bureau sind mehr als 146 Mio. Amerikaner entweder „arm“ oder haben „niedriges Einkommen.“

25. Laut dem US Census Bureau leben 49% aller Amerikaner in einem Haus, welches direkte staatliche Förderung erhalten hat. 1983 lag dieser Anteil bei weniger als einem Drittel.

26. Insgesamt hat die US-Regierung fast 80 unterschiedliche Wohlfahrtsprogramme, und mehr als 100 Millionen Amerikaner sind von zumindest einem davon betroffen.

27. Im Jahr 1965 war nur jeder 50. Amerikaner bei Medicaid. Heute ist jeder sechste in diesem Programm, und die Dinge verschlechtern sich. Es wird prognostiziert, dass Obamacare 16 Mio. mehr Amerikaner in staatliche Krankenversicherungen bringen wird.

28. Es wird prognostiziert, dass die Zahl der Amerikaner in „Medicare“ von 50,7 Mio. im Jahr 2012 auf 73,2 Mio. im Jahr 2025 steigen wird.

29. Medicare sieht sich einer Finanizerungslücke von mehr als 38 Billionen Dollar in den nächsten 75 Jahren gegenüber. Dies entspricht 328.404 Dollar für jeden Haushalt in den USA.

30. Derzeit gibt es 56 Millionen Amerikaner, welche Sozialleistungen erhalten. Bis 2035 soll diese Zahl auf verblüffende 91 Mio. steigen.

31. Insgesamt werden die Sozialsysteme in den nächsten 75 Jahren 134 Billionen Dollar benötigen.

32. Heute übertrifft die Zahl der Amerikaner, welche von „Social Security Disability“ abhängen, die gesamte Bevölkerungszahl Griechenlands, und die Zahl der Amerikaner mit Lebensmittelmarken übertrifft nun die gesamte Bevölkerungszahl Spaniens.

33. Laut einem Bericht des Pew Research Center haben die Amerikaner über 65 Jahren im Durchschnitt 47 Mal soviel Reichtum wie die Amerikaner unter 35 Jahren.

40 Fakten über die US-Wirtschaft, die Sie nicht glauben werden - Reiche Amerikaner über 65

34. US-Familien mit einem Familienoberhaupt unter 30 Jahren haben eine Armutsquote von 37%.

35. Wie ich vor kurzem erwähnte liegt die Quote der Eigenheimbesitzer nun auf dem niedrigsten Niveau seit fast 18 Jahren.

36. Es gibt 20,2 Mio. Amerikaner, welche mehr als die Hälfte ihres Einkommens für wohnen ausgeben. Dies ist ein Anstieg um 46% seit 2001.

37. 45% aller Kinder in Miami leben in Armut, mehr als 50% aller Kinder in Cleveland, und 60% aller Kinder in Detroit.

38. Heute sind mehr als 1 Mio. Studenten in den USA ohne festen Wohnsitz. Das ist das erste Mal überhaupt in unserer Geschichte, dass so etwas passiert.

40 Fakten über die US-Wirtschaft, die Sie nicht glauben werden - Obdachlose US-Studenten

39. Als Obama das erste Mal ins Weiße Haus gewählt wurde, benötigten etwa 32 Mio. Amerikaner Lebensmittelmarken. Jetzt sind es über 47 Mio. Amerikaner.

40. Laut einer Berechnung übertrifft die Zahl der Amerikaner mit Lebensmittelmarken nun die gesamte addierte Bevölkerung der Bundesstaaten Alaska, Arkansas, Connecticut, Delaware, District of Columbia, Hawaii, Idaho, Iowa, Kansas, Maine, Mississippi, Montana, Nebraska, Nevada, New Hampshire, New Mexico, North Dakota, Oklahoma, Oregon, Rhode Island, South Dakota, Utah, Vermont, West Virginia und Wyoming.

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Über den Autor Bill Bonner

Im Jahr 1978 gründete Bill Bonner das Unternehmen, welches heute als Agora Inc. bekannt ist.

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Alte Kommentare
  • Dr Ekkehard Martin schrieb am 05.06.2013, 08:50 Uhr

    Doch, Herr Bonner, ich glaube Ihnen alle diese Zahlen und Kommentare. Rein persönlich hätte ich noch dazu gefügt, wie viele % der US-Bürger so viele % Inhaftierte überwachen. Rein gefühlt schätze ich den ganzen staatlichen Überwachungsapparat auf mindestens 10 % der Bevölkerung. Al Kaida hat sein Ziel erreicht, die USA sind Fremden gegenüber doch sehr misstrauisch geworden, die Grenzkontrollen an den Flughäfen (konnte mich unlängst in Houston davon überzeugen) vermitteln ein klares Bild : Die USA sind ein Überwachungsstaat und nicht mehr weit vom Niveau sozialistischer Staaten entfernt. Die Publikationen über neue Öl- und Gasvorkommen in meinem Koffer waren entnommen worden. Auch scheinen die USA unter Obama tatsächlich ein sozialistisches Land geworden zu sein. Traf in Houston massenhaft "glückliche" farbige US-Bürger, aber auch zahlreiche unzufriedene "weiße" , die mit dem Sozialstaat das baldige Ende der USA als Weltmacht prognostizierten. In den Straßen fuhren viele Fahrzeuge aus japanischer, koreanischer und deutscher Produktion, die besten Restaurants (gut und preiswert) befanden wurden von Mexikanern betrieben. Abseits der City viele Wohngebiete mittleren und gehobeneren Standards, daneben aber auch Straßenzüge mit barackenartigen Bauten viel Müll und Schrott umgeben von Reklameschildern und Telefonmasten. Die Schere zwischen Arm und Reich scheint in den letzten 20 Jahren aufgegangen zu sein, soziale Wohlfahrtsprogramme helfen, Proteste zu unterbinden. Vor allem die Farbigen wurden zufrieden gestellt. Wie lange noch, denn staatliche Almosen bedeuten noch lange keine Lebens-Perspektive. Für die USA gibt es aber einen Hoffnungsschimmer : Die großen Öl- und Gasvorkommen im Golf von Mexiko und Offshore Alaska, mit denen die USA einige Zeit unabhängig von Importen werden können. Vielleicht gelingt dann die Trendwende vom Sozialstaat auf Pump zu einer Art sozialer Marktwirtschaft nach Budgetlage.

  • Rudolf R Jirka schrieb am 05.06.2013, 10:09 Uhr

    In dieser Reihenfolge stellen sich die Wirtschaftsdaten der USA als wahres Horrorszenario dar und erwecken den Eindruck, als würde Amerika abwärts zu einem Schwellenland trudeln, um schließlich im schlimmsten Fall irgendwann als Dritte-Welt-Land zu enden. So weit nicht gut. Aber wo liegen die Gründe für diese Entwicklung? Diese sind wesentlich interessanter als das bloße Aufzählen statistischer Daten, die - das ist bekannt - je nach Interessenlage sehr manipulierbar sind.

  • tom hinz schrieb am 05.06.2013, 11:07 Uhr

    Punkt 37.: "45% aller Kinder in Miami leben in Arbeit" was soll das heißen? Arbeit oder Armut? MfG

  • Rainer Seifert schrieb am 05.06.2013, 12:12 Uhr

    Erschreckende, wahnsinnige Zahlen. Für Alle, die nicht selber drauf kommen: Kinder in Armut statt "Kinder in Arbeit".

  • erich ernst schrieb am 05.06.2013, 15:36 Uhr

    Richtig: Erschreckend und wahnsinnig. Insbesondere die Tatsache dass 1% der Amerikaner ein größeres Nettoeinkommen haben als die unteren 90% zusammen.

  • Livia schrieb am 06.06.2013, 09:13 Uhr

    "Ein kleines Stück vom Handel bringt mehr als die ganze Produktion!" sagte ein damals älterer Arbeitskollege schon vor 30 Jahren! Wenn man sein Land deindustrialisiert, darf man sich nicht wundern, wenn eines Tages nichts mehr produziert wird und sich die Leute nur noch "Gegenseitig die Schuhe putzen!" - wie der selbe Mann die Dienstleistungsgesellschaft klassifizierte. In den USA haben sich die Kräfte, die am Handel verdienen - und das ist vor allen anderen die Hochfinanz - gegenübe denen mit gesundem Menschenverstand (leider) durchgesetzt! Wenn auf Grund welcher Ursachen auch immer - die aber direkt nicht zu vertreten sind - woanders billiger produziert werden kann schützt man seine eigene Produktion durch Zölle und zweitens strebt man als vernünftig Wirtschaftender soviel Autarkie wie möglich an, damit man sich nicht abhängig macht! Das erfordert natürlich jede Menge körperlichen und geistigen Einsatz - Arbeit eben! Ausschließlich vom Handel leben ist da bequemer. Das haben auch schon die alten Orientalen gewußt und sich vom Produzieren aufs ausschließliche Handeln verlegt und das ging so lange gut, bis daß die Kunden die Handelsmonopole durch Herausfinden neuer Routen umgehen konnten. Dann standen ganze Völkerschaaren deren Logistikleistung plötzlich nicht mehr gefragt war, ohne Produktion da. Die ganze Region verarmte und hat sich bis heute nicht vom 16./17.Jh. erholt! Der 2. Malus, der die USA umtreibt ist ein Imperium sein zu wollen: Solange man Kriege führt und GEWINNT, ist ein aufgeblähter Militärhaushalt sinnvoll - alles Andere ist ein Verlustgeschäft! Schon Wallenstein stellte fest, daß der Krieg den Krieg ernähren muß - mindestens - und nach Möglichkeit noch etwas abwerfen, damit es sich lohnt. Man ist jetzt aber in der Situation wie das alte Rom unter Marc Aurel, der feststellen mußte, daß die Gebiete im Barbaricum, die noch nicht erobert waren erstens schwer zu halten waren und zweitens der Mühe nicht wert. Bei den USA verhält es sich bei allen Kriegseinsätzen seit 1945 genauso! Nach dem 2. Weltkrieg, der einen Haufen Beute - vor allem an Patenten - und neue Vasallenstaaten brachte, hat man keinen Kriegseinsatz mehr gewonnen! Gleichzeitig haben die Kräfte, die nur auf Handelseinkünfte aus waren politisch die Oberhand gewonnen und nur ihren Zwecken genehme Gesetze gemacht: Freihandel ohne Einschänkungen, alles möglichst zollfrei! (Wer für alles offen ist, kann nicht ganz dicht sein!) Das Ergebnis sieht man heute: Der Weg in die Verarmung wie der alte Orient ist schon im vollem Gange, - die Konzentration des Völksvermögens auf ganz wenige Personen war auch hier typisch - der Untergang des Imperiums folgt sobald man das Militär nicht mehr bezahlen kann, wie im alten Rom. Nach dem Zusammenbruch fällt dann auch der militärisch-industrielle Komplex samt Militär selbst als Arbeitgeber weg, andere Produktion hat man nicht mehr, also bleibt nur der Rückfall in eine Agrarwirtschaft und damit ähnliche Verhältnisse wie im Rußland des Jahres 1922 oder in Europa im 5. - 7.Jh. Die USA werden in mehrere Staaten zerfallen und / oder reif für eine (kommunistische) Diktatur.