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Draghi gesteht – Austritt aus der Eurozone ist möglich

Die Europäische Union und die EZB haben Europa fest in ihrem Würgegriff. Eine Alternative zu diesem gescheiterten Projekt gibt es – angeblich – nicht.

Top EU-Politiker erzählen uns seit Jahren, es gäbe keinen „Plan B“. Ein EU-Austritt sei einfach nicht möglich.

Im Gegenteil: abtrünnige Staaten wie Großbritannien sollen für ihren Alleingang mit Handelssanktionen bestraft werden. Und Mario Draghi – Chef der europäischen Notenbank – verkündete bereits 2012, dass ein Austritt aus der Eurozone unmöglich sei:

„Der Euro ist unumkehrbar“

Draghi lässt die Bombe platzen

Doch im Januar 2017 kamen von Draghi auf einmal ganz andere Töne. Italienische Politiker machen immer mehr Druck auf Draghi und zwangen ihn, Stellung zu beziehen.

Auf einmal behauptet er, ein Austritt aus der Eurozone sei doch möglich — wenn die Staaten nur ihre Target2 Schulden tilgen.

Bitte verstehen Sie, wie hochbrisant diese Äußerung ist. Dies ist das erste Mal, dass hochrangige EU-Beamte öffentlich über einen Austritt aus der Eurozone reden.

NIEMALS zuvor wurde dies von den EU-Bürokraten auch nur in Erwägung gezogen!

Mit dieser Äußerung wollte Draghi die abtrünnigen EU-Staaten natürlich unter Druck setzen. Denn er weiß ganz genau, dass Pleitestaaten wie Griechenland, Spanien und Italien NIEMALS ihre massiven Schulden abstottern können.

Doch in Wirklichkeit hat der EZB-Chef sich damit ein Eigentor geschossen — und den EU-Gegnern eine Hintertür zum Euro-Ausstieg geöffnet.

Grünes Licht für den Euro-Austritt

Italien… Frankreich…Griechenland – diese Länder ersticken am Zins- und Währungskorsett der EU. Sämtliche Länder leiden unter Staatsverschuldung in Rekordhöhe.

Die Arbeitslosenzahlen sind astronomisch. Und die Industrieproduktion dieser Länder liegt auf einem Niveau von vor 20 oder sogar 30 Jahren.

Ein Austritt aus dem Euro ist die einzige Möglichkeit, um diese maroden Volkswirtschaften wieder flott zu kriegen. Und in Italien und Frankreich liegen die EU-Gegner nach Umfragen bereits deutlich vorne.

Schon bald werden wir nach den Briten die nächsten EU-Aussteiger erleben. Denn 2017 und 2018 stehen in diesen Ländern Wahlen an.

Nach Deutschland würden der EU so die zwei größten Volkswirtschaften wegbrechen. Die Staatenunion ist damit nicht mehr überlebensfähig.

Deutschland wird vom EU-Kollaps am schlimmsten getroffen

Der EU-Kollaps wird sämtliche Mitgliedsstaaten schwer treffen. Aber besonders die deutsche Wirtschaft wird darunter leiden. Heimlich, still und leise hat die BRD inzwischen einen Target2-Saldo in Rekordhöhe angehäuft.

DOS (002)

Wie Sie sehen, lagen die Forderungen der Deutschen Bundesbank vor der Finanzkrise gerade mal bei 1,6 Milliarden Euro pro Monat. Doch danach schoss der Saldo in die Höhe.

Allein im Januar 2017 stiegen die Target2-Forderungen um 41,36 Milliarden Euro an. Die Forderungen stehen aktuell auf einem Rekordhoch.

Und diese Schulden liegen bei eben den Staaten, die sie niemals zurückzahlen können. Allein Italien hat Target2-Schulden von 357 Milliarden Euro.

Lassen Sie sich also nichts vom deutschen Export-Boom erzählen. Diese Rekord-Exporte wurden auf Pump gekauft!

Das ist genau so, wie wenn ein Gastwirt immer mehr Kunden anschreiben lässt… und sich damit brüstet, wie viel Geld seine Gäste ihm schulden. Nur um dann irgendwann einzusehen, dass er das Geld niemals wiedersieht.

Deutsche Steuerzahler sollen zur Kasse gebeten werden

Zu dieser Einsicht kommen auch langsam Top-Ökonomen vom Internationalen Wirtschaftsfonds. Deren ehemaliger Chef-Ökonom Kenneth Rogoff prophezeite bereits, dass die Deutschen eine „offene Rechnung begleichen werden müssen“.

Und der ehemalige EZB-Banker Lorenzo Draghi verlangte bereits lauthals danach, deutsche Steuerzahler für die Rekordschulden zur Kasse zu bitten.

Sie sehen also, die Schlinge zieht sich immer enger um Ihren Hals. Der Kollaps der EU ist nicht mehr aufzuhalten. Im Gegenteil – EZB-Chef Draghi hat zum ersten Mal offiziell die Möglichkeit zum EU-Austritt eingeräumt.

Die Fakten sprechen eine eindeutige Sprache – deutsche Anleger werden schon bald zur Kasse gebeten werden. Ich möchte, dass Sie NICHT dazu gehören!

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