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Brexit wirkt negativ auf Außenhandel – Stimmung unter Brexiteers kippt

Die Kritiker haben es schon immer gewusst, alle anderen haben es inzwischen schwarz auf weiß: Ein Jahr nach dem endgültigen Abschied Großbritanniens aus der Europäischen Union steht das Königreich wirtschaftlich schlechter da als zuvor.

Sicherlich, auch die britischen Unternehmen hatten an den Auswirkungen der Pandemie zu knabbern. Doch längst nicht alles, was an der neuen EU-Außengrenze schiefläuft, lässt sich damit begründen. Vielmehr zeigt sich die Kehrseite des Ausstiegs aus der Staatengemeinschaft und ihren wirtschaftlichen Vorzügen, wie etwa Binnenmarkt oder Zollunion.

Kaum bilaterale Handelsabkommen ein Jahr nach EU-Austritt

Vom ursprünglichen Ziel, eigenständig bessere Konditionen mit internationalen Handelspartnern austarieren zu können, wenn nur die Geißeln der EU einmal abgeschüttelt sind, ist nicht viel übriggeblieben. Zwar konnte die Regierung unter Premierminister Boris Johnson inzwischen einzelne bilaterale Handelsabkommen unterzeichnen, doch häufig handelt es sich dabei um Länder, die nur einen geringen Bruchteil der Außenhandelsbeziehungen Großbritanniens abdecken. Mit den USA etwa besteht bis heute kein solches Einzelabkommen, und die Biden-Administration scheint dem Thema auch keine sonderlich hohe Priorität einzuräumen.

 

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