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1 Euro nur noch so viel wert wie 1 Dollar! Warum das gefährlich ist.

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dreht Putin uns den Gashahn zu und folgt darauf eine Rezession? Auf jeden Fall geht die Angst um, dass dies passieren könnte. Die große Unsicherheit spiegelt sich am Devisenmarkt wider, was sich auch auf das Verhältnis zwischen Euro und Dollar auswirkt. Hier wurde zum ersten Mal in 20 Jahren die Parität erreicht, also ein Tauschverhältnis von eins zu eins.

Der Euro war 1999 als Buchgeld eingeführt worden, der Kurs zum Dollar lag im Januar 1999 bei 1,18 Dollar, ein Jahr später wurde die Parität zum Dollar erreicht, im Oktober 2002 dann das Rekordtief von 0,8230 Dollar.

Nach der Ausgabe der Gemeinschaftswährung an die Bürgerinnen und Bürger stärkte sich jedoch das Vertrauen, die wirtschaftlichen Aussichten verbesserten sich. So kletterte der Euro stetig nach oben und erreichte mitten in der Krise im Juli 2008 ein Rekordhoch von 1,6038 Dollar.

Die Angst vor einer Rezession geht um

Starkes Vertrauen und gute Konjunkturaussichten – davon sind die Märkte im Moment weit entfernt. Stattdessen regiert die Angst vor einer Rezession, welche Anleger vor Investments in den Euro zurückschrecken lässt. Ein möglicher Stopp der Gaslieferungen schwebt dabei wie ein Damoklesschwert über Europa und Deutschland im Besonderem.

„Mit Gaspreisen in schwindelerregender Höhe wächst die Gefahr, dass zum bisherigen Inflationsschock ein weiterer hinzukommt“, warnt Ulrich Leuchtmann, Devisen-Experte der Commerzbank, auf tagesschau.de. Solange eine Gaskrise droht, vermag der Devisenexperte kaum Argumente für eine deutliche Euro-Erholung auszumachen.

Sollte die Gaskrise sich zuspitzen, könnte dies eine schwere Rezession auslösen, wodurch der Euro weiter unter Druck geraten könnte. Dann würde auch die EZB in die Enge getrieben. Die Währungshüter müssten bezüglich der Zinserhöhungen vorsichtig agieren, um die Konjunktur nicht komplett abzuwürgen. Gleichzeitig muss eine Zinserhöhung erfolgen, um eine Spirale aus Euro-Abwertung und Inflationsbeschleunigung zu verhindern. Kann dies überhaupt noch gelingen?

Für Investoren haben die USA die Nase eindeutig vorn

Die US-Notenbank Fed geht im Vergleich zur EZB bereits seit Monaten viel entschlossener vor und macht so Anlagen in den USA attraktiv. Im Juni hatte die Fed die Leitzinsen so kräftig angehoben wie seit 1994 nicht mehr. Sie beschloss eine Erhöhung um 75 Basispunkte auf die Spanne von 1,50 bis 1,75 Prozent. Da kann und will die EZB nicht mithalten.

Das schwächt den Euro und ist zum Nachteil für Sie und alle anderen Menschen, die im Euro-Raum leben, weil die sogenannte „importierte Inflation“ weiter wächst. Problematisch ist, dass viele Rohstoffe, die europäische oder deutsche Unternehmen für ihre Produktion benötigen, in Dollar gehandelt werden. Fällt der Wert des Euros im Vergleich zum Dollar, können Unternehmen für einen Euro weniger Rohstoffe auf den Weltmärkten einkaufen.

Das bremst zum einen die Konjunktur aus und treibt zum anderen die Preise weiter nach oben. Unter den Euro-Ländern hängt Deutschland besonders stark von Rohstoffimporten ab, was angesichts der Euro-Schwäche zum Verhängnis werden könnte.

Handeln Sie jetzt – für Ihre finanzielle Freiheit und Unabhängigkeit

Die Prognosen für die Eurozone sind düster. Deshalb ist es für Sie jetzt wichtiger denn je, dass Sie sich richtig aufstellen und Maßnahmen zu Ihrem Vermögensschutz einleiten. Das geht leichter als Sie denken, aber Sie müssen jetzt aktiv werden. Nur so können Sie sich langfristig Ihre finanzielle Freiheit und Unabhängigkeit bewahren.