Frühindikator für Bitcoin hat wieder zugeschlagen!

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Letztens hatte ich Ihnen den Chart von Marathon Holding gezeigt. Diese machte vor gut einer Woche einen Sprung von 18 Prozent nach oben. Wenig später folgte noch einmal ein Tag mit plus 11 Prozent.

Damals hatte ich geschrieben, dass dies ein erstes Signal für ein Ende der Seitwärtsphase bei Bitcoin sein kann. Jetzt ist es soweit. BTC konnte in den letzten Tagen 16 Prozent zulegen. Es gibt deutliche Aufwärtsimpulse. Auch wenn die neuen Allzeithochs noch nicht geknackt sind.

Marathon Digital stieg im selben Zeitraum um etwa 35 Prozent. Genau deshalb bezeichne ich die Aktie gerne als „gehebelter Bitcoin“. Hier passiert wesentlich mehr. Und wer sich nicht mit Kryptowährungen herumschlagen will, kann als Investor in diese Aktie ebenfalls an der Entwicklung von Bitcoin teilhaben – vermutlich sogar noch stärker als bei Bitcoin selbst.

Bitcoin im Tageschart

Die blaue EMA-50 liegt unter uns. Außerdem haben die Kurse seit Wochen endlich wieder an der 70.000er Marke geschnuppert. Auch wenn wir inzwischen wieder 200 US-Dollar südlicher notieren.

(Quelle: Aktienscreener.com)

Dennoch ist es eindeutig: Die Lethargie ist aus dem Markt getrieben worden. Die Tiefs von Anfang Mai sind Geschichte. Jetzt kann die Rallye solide fortgesetzt werden. Das geht nämlich wesentlich besser und damit nachhaltiger, wenn es nach einem großen Anstieg eine Konsolidierung gibt.

Diese hatten wir nun über 2 Monate und mittendrin das Halving! Zum Zeitpunkt des Bitcoin Halvings ist wie üblich kaum etwas bei den Kursen passiert. Das war bislang immer der Fall. Schließlich ändert sich der Preis dadurch nicht sofort. Lediglich die Belohnung für neue erschürfte (berechnete) Coins wird halbiert. Dadurch kommen weniger neue Bitcoins in den Markt und verringern somit die Inflation der größten Kryptowährung.

Bitcoin besser als Gold!

Es gibt sogar schon die Analysen, dass Bitcoin wesentlich besser als Assetklasse ist, weil es eine niedrigere Inflationsrate als Gold hat. Gold wird ebenfalls geschürft und es kommt jedes Jahr aus den Minen neues Gold auf den Markt. Im Verhältnis zum verfügbaren Gold auf der Welt, ist der Anteil des neuen Golds aber höher, als der Anteil der neuen Bitcoins im Vergleich zu allen bisher erschürften.

Wer das so berechnet, kommt zu dem Schluss: Bitcoin hat die bessere Inflationsrate als Gold. Ob das allerdings wirklich ausreicht, um BTC offiziell als wichtigere Assetklasse zu betrachten, müssen die Fondsmanager zeigen.

Interessant wird es besonders, wenn in gut einem Jahr der übliche Kryptozyklus vorbei ist und die Kurse wieder abstürzen. Zumindest würde das so geschehen, wenn sich Bitcoin & Co. an die bisherigen Muster halten.

Dann wird sich zeigen, ob Bitcoin in Zukunft überhaupt noch so stark einstürzen kann wie in der Vergangenheit. Wenn jetzt Milliarden von US-Dollar per ETFs in den BTC gepumpt werden, fließen diese vermutlich nicht ganz so schnell aus dem Markt, nachdem das Top erreicht ist.

Aber das ist Zukunftsmusik. Das schauen wir uns dann im Herbst 2025, wenn das vermeintliche neue Allzeithoch aus diesem Zyklus hinter uns liegt.