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Crash an den Kryptomärkten oder warum Sie Bitcoin und Co. niemals mit Gold gleichsetzen sollten

Inhaltsverzeichnis

Was viele Anleger einfach nicht wahrhaben wollten, ist jetzt eingetreten … Keine Angst ich komme heute nicht auf den Kurssturz an den Aktienmärkten zu sprechen. Auch wenn das sicher ein ebenso spannendes Thema wäre!

Heute geht es um etwas, was viele Anleger bereits als DAS Alternativinvestment für Gold angesehen haben, weil das „digitale Gold“ unreguliert und fernab jeder Kontrolle, vermeintlich das versprach, was echtes Gold angeblich nicht mehr zu bieten hatte. Richtig, es geht um die Kryptowährungen.

Kryptomärkte befinden sich im freien Fall

Diese befinden sich im beinahe freien Fall. So ist der Bitcoin in dieser Woche unter den Wert von 32.000 US-Dollar (ca. 30.000 Euro) gefallen und auch bei Ethereum und Cardano sieht es nicht besser aus.

Zuletzt schafften es die crashartigen Kursrückgänge sogar in die Schlagzeilen. So konnte man lesen, dass einige Kleinanleger ihre gesamten Ersparnisse verloren haben. Das war angesichts der schweren Kursverluste sehr gut möglich, insbesondere wenn derjenige alles auf eine Karte, nämlich auf „Terra Luna“, gesetzt hatte.

Was ist passiert? Genau das, wovor wir Sie hier immer wieder gewarnt haben!

Terra Luna gab 2019 elektronische Spielscheine heraus, die als Kryptowährungen am Markt platziert wurden. Bei einem Teil davon handelt sich um sogenannte „Stablecoins“, was eine Stabilität durch die Verbindung mit Währungen wie dem US-Dollar nahelegen sollte.

Diese virtuellen „Münzen“ waren offenbar an jene Anleger adressiert, die am Potenzial der Kryptowährungen teilhaben wollten, ohne angesichts der starken Schwankungen das Risiko eines hohen Verlusts eingehen zu müssen.

Vor zwei Monaten stieg Terra Luna mit einer Marktkapitalisierung von über 35 Milliarden Euro sogar zur Nummer 10 der Kryptowährungen auf.

Stablecoin – Diese Rechnung ging am Ende nicht auf

Der Kursverlust der angeblich besicherten Variante: etwa 95 Prozent. Der der ungedeckten: über 99,9999 Prozent. Sie hängen direkt mit den Problemen von TerraUSD (UST) zusammen. Dieser einst beliebte Stablecoin ist innerhalb weniger Tage zusammengebrochen und hat seit dem 6. Mai 95 Prozent seiner Marktkapitalisierung verloren.

Lehman-Moment? Hier dürfen Sie auf keinerlei staatliche Rettung hoffen

In vielen Medien lesen Sie angesichts der Kurseinbrüche vom Lehman-Moment der Kryptomärkte. Sicher ist jedoch, dass es im Gegensatz zur damaligen Pleite der Investmentbank Lehman-Brothers im Jahr 2008 einen entscheidenden Unterschied geben wird: Anleger brauchen im Fall Terra Luna auf keinerlei staatliche Stützung zu hoffen. Das ist bitter, aber nötig.

Greifen Sie zum Original, greifen Sie zu Gold!

Denn das Exempel Terra Luna sollte jedem Anleger endgültig klargemacht haben, dass das in kryptologischen Spielscheinen eingesetzte Geld in Windeseile ausradiert werden kann. Und dieses Schneeballsystem Kryptowährungen aus diesem Grund rein gar nichts mit der seriösen Gold-Anlage zu tun hat.