Krypto-Panik: Bitcoin stürzt Richtung 60.000 US-Dollar

Eine Hand hält eine Bitcoin-Münze über einem Laptop in Sonnenlicht.
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Der Krypto-Markt erlebt einen der brutalsten Abverkäufe der letzten Monate. Der Bitcoin (BTC) geriet unter massivem Verkaufsdruck und kämpfte kurzzeitig um die Marke von 60.000 US-Dollar. Innerhalb von nur 24 Stunden brach der Bitcoin-Kurs um zeitweise über 17 Prozent ein und markierte am frühen Morgen ein Intraday-Tief von rund 60.300 US-Dollar, bevor eine Gegenbewegung auf aktuell knapp 646.000 US-Dollar einsetzte (Stand: 6. Februar 2026, ca- 12 Uhr). Die Distanz zum erst kürzlich markierten Allzeithoch von über 126.000 US-Dollar wirkt inzwischen gigantisch – der Markt hat sich faktisch halbiert.

Analyse: Kapitulation der Institutionellen?

Der aktuelle Crash unterscheidet sich fundamental von früheren Korrekturen. Marktbeobachter sprechen von einer „Liquiditätskrise“, getrieben durch den aggressiven Rückzug institutioneller Investoren. Daten von Handelsplattformen zeigen, dass in den letzten 48 Stunden Milliardenwerte an Bitcoin auf Börsen wie Binance transferiert wurden – ein klassisches Vorzeichen für Abverkäufe. Besonders alarmierend: Der breite Markt wird mitgerissen. Ethereum (ETH) rutschte zeitweise unter 1.800 US-Dollar, und auch Altcoins wie XRP und Litecoin verzeichnen zweistellige Verluste.

Ein wesentlicher Treiber für die Panik sind erneute Inflationssorgen und makroökonomische Warnsignale, die Risiko-Assets unattraktiv machen. Analysten warnen vor einem „Global Margin Call“, bei dem gehebelte Positionen zwangsliquidiert werden und eine Abwärtsspirale in Gang setzen. Das Handelsvolumen ist explodiert, was auf eine Phase der „totalen Kapitulation“ hindeutet, in der Anleger um jeden Preis aussteigen wollen.

Bitcoin: Der tiefe Fall vom Rekordhoch

Noch vor wenigen Monaten herrschte Euphorie, als Bitcoin Ende 2025 auf das Rekordhoch von ca. 126.000 US-Dollar kletterte. Doch die Stimmung ist gekippt. Unternehmen wie MicroStrategy, die massiv in Bitcoin investiert sind, geraten nun unter Beobachtung. Berichten zufolge verzeichnete das Unternehmen im vierten Quartal bereits einen Milliardenverlust durch Abschreibungen auf den Bitcoin-Bestand. Zwar betonte CEO Michael Saylor, dass echte Bilanzprobleme erst bei Kursen um 8.000 US-Dollar drohen würden, doch die Nervosität der Aktionäre ist greifbar.

Ausblick: Bodenbildung oder freier Fall beim Bitcoin?

Für aktive Anleger stellt sich die Frage: Ist das der Boden? Charttechnisch ist der Bereich um 60.000 US-Dollar die letzte Bastion vor einem möglichen Absturz in Richtung 50.000 US-Dollar. Die leichte Erholung am heutigen Mittag zeigt zwar, dass erste „Schnäppchenjäger“ in den Markt zurückkehren, doch die Volatilität bleibt extrem hoch. Solange keine makroökonomische Entspannung in Sicht ist, bleibt das Fangen dieses „fallenden Messers“ hochriskant.

Dieser Text wurde unter Einsatz von KI-Tools erstellt und redaktionell überarbeitet.