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Bitcoin-Höhenflug geht weiter! Warum Sie trotzdem besser die Finger davon lassen

Inhaltsverzeichnis

Der Bitcoin nähert sich einem neuen Rekordhoch. Erstmals seit April knackte die Cyberdevise auf der Handelsplattform Bitstamp wieder die Marke von 60.000 Dollar. Juckt es Sie in den Fingern, ebenfalls Investitionen zu tätigen? Und das, obwohl Verbraucherschützer wegen der stark schwankenden Kurse generell vor Anlagen in den Bitcoin oder andere Kryptowährungen warnen?

Experten zufolge steigert die hohe Inflationsrate die Beliebtheit von Anlagen in Kryptowährungen. „Sollte der Preisdruck mittelfristig erhöht bleiben und Zentralbanken nicht angemessen reagieren, dürfte der Bitcoin-Kurs hiervon profitieren“, steht beispielsweise laut tagesschau.de in einem Kommentar von DZ-Bank-Experte Sören Hettler. Viele Anleger sähen die Kryptowährung als Schutzschild gegen eine übermäßige Geldentwertung bei den traditionellen Währungen Euro oder Dollar. Sind Sie ebenfalls dieser Meinung?

Viele verdrängen leider, dass der Bitcoin ein Schneeballsystem ist. Zudem bekommt die Cyberdevise in letzter Zeit immer mehr Steine in den Weg gelegt und könnte deshalb schon bald zusammenbrechen.

China verbietet Transaktionen mit Bitcoin und Co.

Die Zentralbank von China hatte kürzlich alle Transaktionen in Verbindung mit Bitcoin und Co. für illegal erklärt. Gleichzeitig kündigte Chinas Staats- und Parteiführung ein landesweites Verbot des sogenannten Krypto-Minings an. China galt wegen niedriger Strompreise bisher als Mutterland des Krypto-Trends, aber damit ist jetzt Schluss. Schürfer flohen massenhaft aus China und machten sich auf die Suche nach neuen billigen Energiequellen.

Als Reaktion auf den Druck der chinesischen Regierung gaben die Kurse mehrerer Krypto-Währungen nach. Der Bitcoin verlor im Vergleich zum US-Dollar zeitweise mehr als fünf Prozent seines Werts, Ether fast zehn Prozent. Aktien von Unternehmen, die mit Kryptowährungen zu tun haben, gerieten ebenfalls unter Druck. Diese kleine Krise ist jedoch vorbei. Die Schürfer haben ein neues Energie-Eldorado gefunden: Die USA!

Auf der Suche nach einer neuen Heimat rückte für die Schürfer von Cyberwährungen das Land der unbegrenzten Möglichkeiten schnell in den Fokus. Der Bundesstaat Texas gilt beispielsweise als besonders attraktiv, weil die Energiepreise dort im weltweiten Vergleich sehr niedrig sind.

Wie lange erlaubt die USA das Schürfen mit dreckigem Billigstrom?

Schürfer-Unternehmen kaufen sogar fossile, stillgelegte Kraftwerke, um darüber Strom zu generieren. China und die damit verbundenen Regulierungssorgen sind passé und man ist sich sicher, dass in den USA Vergleichbares nicht passieren wird. Jüngste Aussagen aus den Reihen der US-Notenbank und der US-Börsenaufsicht hätten deutlich gemacht, dass man Digitalwährungen wie den Bitcoin nicht verbieten sollte.

Das Schürfen in den USA steht jedoch auf tönernen Füßen. Denn: Sollten immer mehr alte Kraftwerke wieder Strom produzieren, sind die Klimaziele in Gefahr. Ein ehemals stillgelegtes Kraftwerk am Seneca See, ein paar Stunden von New York entfernt, produziert jetzt bei voller Auslastung wieder eine Million Tonnen CO². Das ist angesichts der ehrgeizigen Klimazielen eine Menge.

Im Visier der Steuerbehörden

Außerdem gerät der Bitcoin zunehmend ins Visier der Steuerbehörden. Schon 2017 war die US-amerikanische Steuerbehörde IRS überrascht, dass von 500.000 Nutzern der Krypto-Handelsplattform „Coinbase“ lediglich 900 in den Jahren 2013 bis 2015 einen Gewinn oder Verlust an die Steuerbehörden meldeten. Das IRS fordert daher von US-Präsident Joe Biden mehr finanzielle Mittel, um Steuerschulden aus dem An- und Verkauf von Kryptowährungen besser eintreiben zu können.

Das Klima für den Bitcoin wird also auch in den USA insgesamt rauer. Ein Grund mehr für Sie, nicht der Angst etwas zu verpassen nachzukommen und Investitionen in Bitcoin und Co. zu tätigen. Sie könnten hohe Verluste erleiden.