Bitcoin fällt kurz unter 70.000 USD: Warnung vor Sell-off

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Die führende Kryptowährung Bitcoin ist am heutigen Donnerstag unter massiven Verkaufsdruck geraten und hat (zwischenzeitlich) die psychologisch wichtige Marke von 70.000 US-Dollar unterschritten – aktuell notiert der Bitcoin wieder minimal darüber (Stand: 5. Februar 2026, ca. 15.30 Uhr).

Händler und Analysten blicken mit Sorge auf die charttechnische Situation, da der Bruch dieser Unterstützung eine Kaskade weiterer Verkäufe auslösen könnte. Die Marktstimmung hat sich spürbar eingetrübt, und das Gespenst eines breiteren „Risk-off“-Szenarios geht an den Finanzmärkten um.

Analyse: Charttechnische Alarmstufen rot

Der heutige Kursrutsch ist mehr als nur eine gewöhnliche Tagesschwankung; er markiert einen potenziellen Strukturbruch. Nachdem Bitcoin wochenlang vergeblich versucht hatte, die Zone um 74.000 USD nachhaltig zurückzuerobern, haben die Bären nun das Ruder übernommen. Mit dem Rutsch unter 70.000 USD wurde ein kurzfristiges technisches Sicherheitsnetz durchschnitten.

Marktbeobachter warnen, dass der Weg nach unten nun charttechnisch „frei“ sein könnte. Die nächste signifikante Unterstützung liegt erst im Bereich von 68.000 USD, wo der gleitende 200-Wochen-Durchschnitt verläuft. Sollte auch diese Bastion fallen, könnten pessimistische Szenarien eintreten, die einen Test der 60.000-USD-Marke vorsehen. Technische Indikatoren wie der RSI (Relative Strength Index) signalisieren zwar eine überverkaufte Situation, doch in einem panikgetriebenen Markt werden solche Signale oft ignoriert.

Hintergrund: Der perfekte Sturm für Krypto-Assets

Für den aktuellen Abverkauf gibt es nicht den einen Auslöser, sondern eine Mischung aus makroökonomischem Gegenwind und marktspezifischen Faktoren. Zum einen belastet die anhaltend restriktive Haltung der US-Notenbank Fed. Die Hoffnung auf aggressive Zinssenkungen im ersten Quartal 2026 hat sich zerschlagen, was den US-Dollar stärkt und risikobehaftete Assets wie Krypto und Tech-Aktien unattraktiv macht. Der US-Dollar-Index (DXY) notiert fest über 97,5 Punkten, was traditionell negativ mit Bitcoin korreliert.

Zum anderen verzeichnen die Spot-Bitcoin-ETFs massive Kapitalabflüsse. Institutionelle Investoren, die noch im letzten Jahr als Kurstreiber fungierten, ziehen sich zurück. In den letzten zwölf Handelstagen wurden kumuliert über 2,9 Milliarden USD aus diesen Produkten abgezogen. Hinzu kommt eine Welle von Liquidationen am Terminmarkt: Allein in den letzten 24 Stunden wurden gehebelte Long-Positionen im Wert von über 775 Millionen USD zwangsliquidiert, was den Abwärtsdruck künstlich beschleunigt hat.

Ausblick beim Bitcoin: Kapitulation oder Bodenbildung?

Die kommenden Tage dürften entscheidend sein. Aktive Anleger sollten genau beobachten, ob Bitcoin den Handelstag über oder unter der 70.000-USD-Marke beendet. Ein Schlusskurs deutlich unter dieser Schwelle würde das „Sell-off“-Szenario bestätigen.

Dieser Text wurde unter Einsatz von KI-Tools erstellt und redaktionell überarbeitet.