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EUR/USD: Um Haaresbreite …

Der Euro federt derzeit seinen heftigen Kurssturz von letzter Woche ab. Gestern ging es zwar noch tiefer, doch die Unterstützungszone um 1,0630 hat wieder einige Euro-Käufer reanimieren können.

Dem Chart können Sie entnehmen, dass mein zweites Kursziel und damit meine nächste Teilgewinnmitnahme um Haaresbreite verfehlt wurde.

Kein Grund zur Sorge, denn nach der ersten Gewinnmitnahme und dem anschließenden Nachziehen des Stopps brennt hier ohnehin nichts mehr an.

Und da sich weder die charttechnische Lage oder die fundamentale Lage grundlegend geändert haben, bleibt es auch beim bisherigen Plan.

Läuft die europäische Gemeinschaftswährung erneut die Unterstützungszone um 1,0630 an, dann rechne ich auch mit einer Ausführung meiner Order für die Teilgewinnmitnahme.

Hiernach würde ich den Stopp für die Restposition ein weiteres Mal in die Gewinnzone nachziehen – knapp oberhalb der 1,08er-Marke. Bei Bruch der Unterstützung erwarte ich dann einen Rücksetzer bis an die breite Auffangzone zwischen 1,0520 und 1,0480.

EUR/USD im aktuellen Tageschart – CFX Trader

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EUR/USD: Der Euro dreht an der Unterstützungszone um 1,0630 wieder nach oben ab.

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Rückblick: Der Short-Einstieg erfolgte in einem starken kurzfristigen Aufwärtstrend, da die mittelfristige Abwärtstrendlinie von langsam müden Bullen angelaufen wurde und somit ein Überwinden beim ersten Anlauf sehr unwahrscheinlich war.

Außerdem lagen auf dem damaligen Kursniveau – Einstieg bei 1,0860 – noch eine horizontale Widerstandslinie.

Heute könnte sich schon zeigen, ob sich die kleine Gegenwehr der Bullen nur als Strohfeuer entpuppt, oder aber eine ernsthafte Korrektur der vorherigen Abwärtsbewegung ansteht.

  • Tagestendenz EUR/USD: seitwärts/ abwärts
  • Widerstände:1,0685/ 1,07, 1,0775/1,08, 1,0860, 1,0875, 1,09, 1,0950
  • Unterstützungen: 1,0630, 1,06, 1,0520/ 1,0480, 1,04

 

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Über den Autor
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Till Kleinlein

Till Kleinlein wurde bereits sehr früh vom Börsenvirus infiziert und entschied sich deshalb, den Schwerpunkt seines Studiums der Wirtschaftswissenschaften auf Bank & Börsenwesen zu setzen.

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