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EUR/USD: Nummer zu groß?

Der Euro bleibt stark, auch wenn starke Umfragewerte der französischen Präsidentschaftskandidatin Le Pen den Euro-Höhenflug kurzzeitig unterbrachen.

Die Angst vor einem Auseinanderfallen der Eurozone hat mit der Wahl in den Niederlanden prinzipiell nachgelassen.

Charttechnisch gibt es zum Wochenauftakt keine Veränderung.

Die europäische Gemeinschaftswährung nähert sich dem Jahreshoch, aber auch der abwärts gerichteten Trendlinie – für den mittelfristigen Abwärtstrend.

In dessen Nähe gibt es mit dem horizontalen Widerstand um 1,0850 eine weitere Kurshürde. Viel Gegenwehr also für den Euro.

Im weiterhin politisch geprägten Marktumfeld vermutlich eine Nummer zu groß für die Euro-Bullen.

Damit ich dies zum Zeitpunkt der Kontaktaufnahme mit den Kursbarrieren beurteilen kann, bediene ich mich aus dem Werkzeugkasten der Technischen Analyse.

Geben auch die Indikatoren, die ich nutze, ein entsprechendes Signal – etwa, indem diese eine stark überkaufte Situation anzeigen – so gehe ich short.

Es ist wie beim Sport: Auch beim Traden muss auf den idealen Zeitpunkt gewartet werden. Ist er da, muss man dann aber blitzschnell handeln.

EUR/USD im aktuellen Tageschart – CFX Trader

euro (004)

EUR/USD: Der Euro profitierte von den Yellen-Aussagen nach der Fed-Entscheidung. Seitdem bleibt er stark.

  • Tagestendenz EUR/USD: seitwärts/ aufwärts
  • Widerstände: 1,0770/75, 1,08, 1,0850, 1,0870
  • Unterstützungen: 1,07/1,0685, 1,0630, 1,06, 1,0520/1,05, 1,0480, 1,04
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Über den Autor Till Kleinlein

Till Kleinlein ist verheiratet und Vater zweier Kinder. Er wurde bereits sehr früh vom Börsenvirus infiziert.

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