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EUR/USD: Kurslethargie

Der Euro verteidigt die 1,17er-Marke, kann aber nicht vom politischen Chaos der USA profitieren. Trumps Chefstratege Bannon hat die Segel gestrichen, doch irgendwie interessiert dies nicht mehr – schließlich werden derartige Nachrichten nun schon als gewöhnlich eingestuft.

Nicht gewöhnlich war es, dass der Euro die doppelte Unterstützung – kurzfristige Aufwärtstrendlinie und 1,17er-Marke – nicht genutzt hat, um das jüngste Hoch anzusteuern. Hier lag mein Teilgewinnziel für den Long-Trade, den Sie hier mitverfolgen konnten.

Es gab zwar in Verbindung mit der Doji-Kerze durchaus eine Aufwärtsbewegung, aber diese wurde sehr bald beendet und nun wissen die Marktteilnehmer nicht, welche Richtung das Währungspaar EUR/USD einschlagen soll.

Diese Kurslethargie veranlasst mich, ein paar Pips Gewinn einzustreichen und auf neue Impulse zu warten. Warum? Wenn eine Trading-Plan nicht umgesetzt wird, dann ist es besser, aus einer Position auszusteigen.

Den Aufwärtsimpuls, den ich erwartet hatte, war zu schwach und so gibt es (aktuell) keinen Anlass, an dieser Long-Position festzuhalten.

EUR/USD im aktuellen Tageschart – CFX Trader

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EUR/USD: An der 1,17er-Marke scheint der Euro wie festgenagelt zu sein.

Euro-Bullen zu schwach! Wo liegen die nächsten Ziele?Der Euro konnte eine kleine Gegenbewegung starten. Scheiterte aber am Widerstand um 1,0950. Wie geht es nun weiter? › mehr lesen

Nichts übers Knie brechen

Der Euro ist an der 1,17er-Marke eingefroren, kann diese aber weiterhin auf Tagesbasis verteidigen. Ich möchte im aktuellen Sommerloch aber auch keine Einstiege kompliziert konstruieren. Lieber warte ich auf die nächsten, eindeutigen Signale, oder widme mich anderen Währungspaaren.

Beim Traden darf man nichts übers Knie brechen. Gerade im Kurzfrist-Trading bekomme Sie schon bald die nächsten Gelegenheiten.

  • Tagestendenz EUR/USD: seitwärts/ aufwärts
  • Widerstände: 1,1875, 1,19/1,1915, 1,20
  • Unterstützungen: 1,18, 1,1740/20, 1,17, 1,16, 1,15, 1,460, 1,1430/20

 

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Über den Autor
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Till Kleinlein

Till Kleinlein wurde bereits sehr früh vom Börsenvirus infiziert und entschied sich deshalb, den Schwerpunkt seines Studiums der Wirtschaftswissenschaften auf Bank & Börsenwesen zu setzen.

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