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Euro-Bullen zu schwach! Wo liegen die nächsten Ziele?

Die Umfrageergebnisse im Vorfeld der US-Präsidentschaftswahlen können keine Bewegungen am Aktien- und Devisenmarkt anstoßen. Am Vorsprung für Hillary Clinton ändert sich nichts und so müssen andere Gründe für Kursrückgänge oder -anstiege herhalten.

Das jüngste Aufbäumen des Euro gegenüber dem US-Dollar war längst überfällig. Vor einem Monat notierte der Euro noch etwa 4 Cent höher und gerade in den letzten beiden Wochen knickte die europäische Gemeinschaftswährung regelrecht ein.

Eine technische Gegenbewegung konnte in dieser Woche angestoßen werden, doch die Euro-Bullen sind zu schwach. Die Huftiere stießen mit ihren Hörnern am Widerstandsbereich um 1,0950 an und wurden wieder unsanft zurückgeschickt – für das Daytrading ergab sich hier ein mustergültiger Short-Einstieg.

EUR/USD im aktuellen Tageschart – CFX Trader

EUR/USD: Der Euro konnte wie erwartet den Widerstand um 1,0950 nicht überwinden.

Position weiter im Rennen

Für unseren etwa zwei Wochen anhaltenden Short-Einstieg (roter Kreis) hatte die Widerstandszone aber auch eine wichtige Bedeutung. Für die Restposition wurde der Stopp kürzlich weiter nachgezogen, knapp oberhalb besagter Linie. Da der Euro vor dessen Erreichen wieder kehrtmachte, liegt unsere gewinnträchtige Short-Position somit weiter im Rennen.

Weiterhin liegt mein mittelfristige Kursziel bei 1,0825. Hier sollte sich dann entscheiden, ob die Euro-Schwäche bzw. Dollar-Stärke weiter anhält, oder der Boden für dieses Jahr gefunden wurde.

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  • Tagestendenz EUR/USD: abwärts
  • Widerstände: 1,0950, 1,10, 1,11, 1,12, 1,1270/80, 1,13

  • Unterstützungen: 1,09, 1,0825, 1,08, 1,07, 1,05

 

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Über den Autor
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Till Kleinlein

Till Kleinlein wurde bereits sehr früh vom Börsenvirus infiziert und entschied sich deshalb, den Schwerpunkt seines Studiums der Wirtschaftswissenschaften auf Bank & Börsenwesen zu setzen.

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