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Die dunkle Bitcoin-Gefahr im Osten!

„Bitcoin ist die neue Gelddruckmaschine“. „Der Reichmacher“. „Das neue Börsenwunder“. Ich sage Ihnen ganz klar: Bitcoin wird genau das Gegenteil werden. Die neue Geldvernichtungsmaschine. Der Verlustbringer. Der Alptraum…

Immer wieder höre ich: „Bitcoin ist gefährlich. Denn der Markt ist nicht reguliert!“. Der erste Teil der Aussage ist völlig richtig: Bitcoin ist gefährlich. Oder besser gesagt die Bitcoin-Blase. Der Grundgedanke einer alternativen Währung zu unserem kollabierenden Papiergeldsystem ist durchaus richtig.

Der zweite Teil der Aussage ist jedoch falsch. Dass die Regierungen Bitcoin nicht kontrollieren können ist kein Nachteil, sondern ein großes Plus von Bitcoin. Die größte Gefahr für Bitcoin kommt vielmehr aus einer Richtung, die auch die Regierungen in den USA oder Europa nicht regulieren könnten: China.

Nur wenige Anleger wissen um die äußerst gefährliche Beziehung von Bitcoin und China. Lassen Sie sich diese zwei Zahlen auf der Zunge zergehen: Über 40 Prozent des weltweiten Handelsvolumens in Bitcoin kommt aus China. Sage und schreibe 70 Prozent aller „Mining“-Aktivitäten für Gewinnung von Bitcoin liegen in China!

Diese ungesunde Verteilung des Bitcoin-Vermögens macht ein Investment extrem gefährlich. Denn wenn in China die Hochzeit des Bitcoin-Handels stattfindet, liegen Sie im Bett und halten Ihre wohlverdiente Nachtruhe.

Da haben Sie überhaupt keine Chance, wenn der Bitcoin-Crash kommt – und er wird kommen.

Die zwei unkalkulierbaren Risiken des Bitcoin-Marktes!

Viele Bitcoin-Anleger wissen überhaupt nicht, was für eine Gefahr im Bitcoin-Sektor aus China kommt. Im Februar bracht der Bitcoinpreis in nur zwei Handelstagen um – 14 Prozent ein.

Der Grund lag in China: Die dortige Regulierungsbehörde hatten höhere Einlagensicherungen der großen Bitcoinbörsen in China gefordert.

Sofort crashte der Bitcoinpreis. So schnell können Sie als Anleger in den USA, Deutschland oder der Schweiz gar nicht die ganzen Nachrichten analysieren und dann richtig handeln. In diesem Fall waren es „nur“ – 14 Prozent.

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Aber was glauben Sie, wie brutal Bitcoin bei den gigantischen Handelsvolumen in China abstützen wird, wenn einige der großen chinesischen Adressen aus dem Bitcoin-Bereich auf den Verkaufsknopf drücken? Dann sprechen wir von Kurstürzen von – 30 Prozent und mehr innerhalb von ein bis zwei Tagen.

Auch dies haben wir bereits erlebt: Ende 2013 sprach die chinesische Zentralbank aus dem Nichts heraus öffentliche Warnungen aus, die damals als Hinweise eines möglichen Bitcoin-Verbots in China gedeutet wurden. Der Markt geriet in Panik und Bitcoin stürzte haltlos in die Tiefe.

Als wären diese Risiken nicht schon unkalkulierbar und schlimm genug, ist da noch das gigantische Risiko von Hackerangriffen. Eine erfolgreiche Hackerattacke brachte den Bitcoinpreis im August 2016 zum Einsturz.

Hacker knackten damals die Plattform Bitfinex aus Hongkong und räumten die Konten von Nutzern leer.

 

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