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Das 20% Krypto-Gesetz!

Über viele Jahre gab es an den Kryptomärkten einen regelrechten Wildwuchs an Projekten und Entwicklungen, aufgrund fehlender Leitplanken in Form gesetzlich klar definierter Rahmenbedingungen. Weltweit sehen wir aktuell, auf Basis der in den letzten Jahren massiv gewachsenen Bedeutung der Krypto-Industrie, eine stark zunehmende Regulierung. Diese wird von zahlreichen Medien und Marktteilnehmern per se als negativ bewertet.

Massiv verstärkt wird diese Wahrnehmung durch – auf den ersten Blick – scheinbar restriktive Maßnahmen gegen Krypto-Anbieter. Die Tageszeitung „The Korea Herald“ veröffentlichte vor kurzem eine Meldung, dass mindestens 11 mittelgroße Kryptobörsen in Südkorea durch die Finanzaufsicht FSC geschlossen werden, da diese illegal operieren. Die weltweit größte Kryptobörse Binance muss – nach Warnungen unterschiedlicher Aufsichtsbehörden – die Ausgabe von Wertpapieren in Form von Blockchain-Token und den Derivatehandel in Europa einstellen. Weil dafür keine Zulassungen vorliegen.

Spezialfonds aus Deutschland dürfen jetzt bis zu 20% ihrer Vermögenswerte in Kryptowährungen investieren

Derartige Entwicklungen beurteile ich nicht als bedenklich, oder gar gefährlich für die Krypto-Ökonomie, sondern als wichtig und richtig. Weil dadurch Akzeptanz und Rechtssicherheit für alle Krypto-Investoren und soliden Krypto-Projekte ansteigen. Aus Deutschland kommt aktuell eine weitere, enorm positive Entwicklung: Zum 02.08.21 trat das neue Fondstandortgesetz (FoStoG) in Kraft, wodurch der deutsche Finanzplatz international gestärkt werden soll.

 

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Über den Autor
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Markus Miller

Markus Miller ist ein gefragter Experte, wenn es um das komplexe Thema internationale Vermögensstrukturierung und die globale Steuerung von Vermögenswerten geht.

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