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Blockpit: Kryptosteuer-Experten holen Top-Investoren an Bord!

Laut einer Hochrechnung von Blockpit und der Frankfurt School of Blockchain Center wurden in Deutschland im Steuerjahr 2020 mehr als 1,2 Mrd. Euro an Steuern auf Krypto-Assets fällig. Blockpit, ein Experte für rechtskonforme und wirtschaftsgeprüfte Steuerberichte und Compliance-Lösungen für Krypto-Assets, hat aktuell eine Finanzierung von über 10 Millionen US-Dollar bekannt gegeben. Das frische Kapital stammt dabei von fünf international bekannten Investoren aus dem FinTech- und Blockchain-Bereich.

Unter anderem sind oder waren die Venture Capital Firmen ebenfalls in Coinbase oder die Kryptotoken- und Blockchain-Protokolle Ripple (XRP), 1Inch, Near und Polkadot investiert. Die Kapitalerhöhung soll dabei helfen, die eigens entwickelte und regelmäßig von einer Big Four Wirtschaftsprüfungsgesellschaft geprüfte Steuerreporting-Software Cryptotax weiterzuentwickeln und in zusätzlichen Ländern verfügbar zu machen.

Krypto-Steuern: Von Staking, DeFi, Lending über Mining bis Trading

Die im Jahr 2017 gegründete Blockpit GmbH entwickelte die Software Cryptotax, mit der Krypto-Trader und Investoren steuerpflichtige Gewinne aus dem Handel mit Krypto-Assets, wie zum Beispiel Bitcoin und Ethereum, automatisiert berechnen können. Cryptotax berücksichtigt dabei auch Einkünfte aus Staking, DeFi, Lending, Mining und Margin Trading. Die Daten werden dabei von gängigen Kryptobörsen oder eigenen Wallets in Echtzeit ausgelesen, standardisiert und ein länderspezifischer Bericht erstellt, welcher die steuerpflichtigen Gewinne mitsamt weiteren hierbei relevanten Daten ausweist.

Erst kürzlich erfolgte der Rollout von Cryptotax in Spanien und Frankreich, womit die geprüften Steuerberichte nun in insgesamt sechs Ländern erhältlich sind (AT/DE/FR/CH/ES/US). Laut Blockpit ist die Nachfrage nach der Software stark gestiegen, was sich die Firma mit der bevorstehenden Einführung der EU-DAC-8 Richtlinie sowie dem starken Aufschwung von Krypto-Assets erklärt. DAC-8 soll in Zukunft den Datenaustausch zwischen Krypto-Handelsplattformen und Finanzbehörden EU-weit erleichtern.

Coinbase und Ripple Investoren mit dabei

An der aktuellen Series A Investment-Runde nahmen insgesamt fünf neue und ein Bestandsinvestor teil. Lead Investor MiddleGame Ventures (MGV) investiert über seinen Fintech-Fonds überwiegend in FinTechs im Bereich Kapitalmarkt, Asset Management und Open Finance. Die MGV Partner investierten in der letzten Dekade in Early-Stage FinTech-Startups, darunter Ripple (XRP), Tandem Bank, Simplesurance, CoverHound, DriveWealth oder CompareAsia (jetzt: Hyphen Group).

Als weiterer hochkarätiger Investmentfonds nahm ebenfalls Fabric Ventures teil, welcher unter anderem an der kürzlich börsennotierten Krypto-Handelsplattform Coinbase, an dem von Ethereum-Gründer Gavin Wood konzipierten Multichain-Protokoll Polkadot (DOT) sowie an den blockchain NFT Games Sorare und Axie Infinity beteiligt ist.

Force over Mass Capital, Tioga Capital (Casa) und Avaloq Ventures, sind drei weitere neue Investoren mit einem starken Background im Blockchain-, FinTech- und dem traditionellen Corebanking-Sektor, die Blockpit ihre Unterstützung nicht nur finanzieller Natur zugesichert haben. Der Bestandsinvestor Venionaire ließ sich die Runde nicht entgehen und legte über seinen Luxemburger Fonds, EXF Alpha S.C.S. des Investorennetzwerks European Super Angels Club, ebenfalls nach.

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Markus Miller

Markus Miller ist ein gefragter Experte, wenn es um das komplexe Thema internationale Vermögensstrukturierung und die globale Steuerung von Vermögenswerten geht.

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