1+3 Indikator besiegt auch EUR/USD!

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Es ist vollbracht! Ich habe eine Lösung für den Forex-Markt gefunden! Dass wir den 1+3 Indikator nicht nur gegen DAX antreten lassen wollten, ist logisch. Wenn wir noch andere Werte zur Auswahl für mögliche Trades haben, können wir auch besser auf die unterschiedlichen Marktphasen reagieren. Wir werden nicht immer und überall Signale bekommen. Je flexibler wird sind, desto besser sind unsere Chancen.

Ich habe gestern den Tag damit verbracht, ein System für den EUR/USD zu entwickeln. Das Ergebnis sehen Sie weiter unten. Heute habe ich es noch etwas verfeinert für das Währungspaar EUR/CHF.

Beim EUR/USD kann ich auch weiterhin im 15-Minuten-Chart bleiben. Bei EUR/CHF war das überhaupt nicht möglich. Bei der Analyse kam nämlich folgendes heraus: Eine Kerze bei einem Signal in den Währungspaaren muss mindestens 12 Pips groß sein, damit ich den Stoploss vernünftig einstellen kann.

Der EUR/CHF ist jedoch ein sehr gemütlicher Zeitgenosse und da bekommen wir natürlich schon ab und zu Kerzen, die größer als 12 Pips sind – aber eben nicht gleichzeitig ein Signal dazu. Deshalb habe ich die Zeiteinheit auf 30 Minuten erweitert und siehe da, es funktioniert wieder. Zumindest sieht der Start gut aus. Hier bin ich noch mitten im Backtest.

Ergebnis des Backtests von EUR/USD im 15-Minuten-Chart

Wir hatten 16 Trades von denen 13 gewonnen wurden. Wenn wir bei den 5 Prozent Risiko pro Position und somit 10 Prozent pro Signal bleiben, wären damit aus 1.000 Euro nach 3 Monaten fast 7.000 Euro geworden!

(Quelle: Excel)

Die Strategie, die ich hier verwende, ist übrigens komplett anders als beim DAX. Was wir dort mit Rücklauf in Fibonacci-Zonen benutzen können, geht bei den Währungspaaren überhaupt nicht. Keine Chance!

Also habe ich mich durch zahlreiche Signale gewühlt und gehofft, dass mein Hirn irgendein Muster erkennt und mich auf eine sinnvolle Idee bringt. Ich hatte scheinbar Glück. Denn die Ergebnisse der Backtests können sich sehen lassen.

Bei der neuen Strategie geht es schlichtweg darum, dass die Kurse nach einem Signal oft erst in die eine Richtung starten, um dann später wenden und komplett in die Gegenrichtung explodieren. Quasi links blinken und rechts abbiegen.

Qualifying für Trades

Die Trades müssen sich jetzt erst qualifizieren. In der Praxis sieht das dann so aus. Die Kurse müssen nach einer Signalkerze dieselbe Distanz noch einmal in eine Richtung zurücklegen. Sagen wir die Kerze ist 15 Punkte groß. Dann müssen die Kurse mindestens 15 Punkte über das Hoch der Signalkerze steigen oder 15 Punkte unter deren Tief fallen. Erst dann fange ich an, in den Chart zu malen und meinen Einstieg, Take Profit und Stoploss festzulegen. Das war der Blinker links.

Wie Sie oben in der Tabelle sehen, haben wir wieder fantastische CRVs. Ein kleiner Gewinn ist gut 220 Prozent und gleicht damit direkt 2 Verluste aus. Ein großer Gewinn liegt bei 600 Prozent und mehr! Das meinte ich oben mit „explodieren“. Die Kurse machen nach einen Umweg in die falsche Richtung und ein wenig anschließender Seitwärtsphase oft genug richtig viel Strecke.

So viel, dass ich die 4-fache Kerzengröße des Signals als Zielpunkt wählen kann. Und das klappt bisher sogar beim EUR/CHF, der sich üblicherweise nicht überarbeitet, was die Bewegungen angeht. Da habe ich zum jetzigen Zeitpunkt gerade 10 Trades in meiner Backtest-Tabelle seit Anfang 2023. Und ich bin erst beim 2. Februar angekommen. Die Aussagekraft hält sich absolut in Grenzen!

Nachdem wir mit 3 Verlusten in Folge gestartet sind, waren die nächsten 7 Trades erfolgreich. Der fiktive Kontostand bei 1.000 Euro Startgeld beträgt mit 5 Prozent Risiko derzeit 2.829 Euro.

Ich werde die Tage dazu auch noch ein Video machen, damit Sie genau sehen können, wie die Strategie in der Praxis aussieht. Dann habe ich sicherlich auch mehr Trades im Backtest und wir wissen mehr.

Gedanken zum Schluss

Wenn die neue Strategie tatsächlich EUR/USD und EUR/CHF bezwingen kann, würde mich es wundern, wenn wir nicht noch viel mehr Währungspaare in die Analyse mit einbeziehen können. So könnten wir sicherlich auf mindestens 1-2 Trade pro Woche kommen. Egal, wie der Markt gerade tickt.

Denn falls Sie oben genau hingeschaut haben, hat sich der EUR/USD etwas seltsam verhalten: 6 Signale im Oktober und dann nur noch eines in November und Dezember. Da habe ich in Zukunft dann gerne noch mehr Alternativen. Und es gibt ja das ein oder andere Währungspaar… Von den über 40 Paaren, die die meisten Broker anbieten, nehmen wir dann einfach die, die mit unserem Handelssystem am besten funktionieren.