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Brexit: Quo vadis, Großbritannien?

Wie geht es eigentlich Großbritannien? Seit gut anderthalb Jahren ist das Königreich nicht mehr Teil der Europäischen Union, seit Anfang 2021 ist auch die Übergangsfrist abgelaufen, während derer noch die Regeln eines gemeinsamen Binnenmarktes gegriffen haben.

Knapp 8 Monate später lässt sich festhalten: Die Briten meinen es ernst mit ihrem Ausstieg. Tatsächlich agieren sie in vielerlei Hinsicht konträr zu den verbliebenen 27 EU-Staaten. Zum Teil konnte Großbritannien dadurch Erfolge einfahren. Beispielsweise waren britische Bürger viel früher gegen Covid-19 geimpft als die meisten Menschen in der EU.

Streit um AstraZeneca – war das erst der Anfang?

Impftempo und Impfquote schnellten in die Höhe – und das auch, weil die Regierung in London mit dem zum Teil britischen Impfstoffhersteller AstraZeneca wohl einen Sonderdeal ausgehandelt hatte, der die Briten bei der Auslieferung des Vakzins bevorzugte (und die EU benachteiligte). Die Causa führte zu monatelangen Machtkämpfen zwischen Politik und Pharmakonzern sowie zwischen Brüssel und London. Am Ende wurde der Impfstoff von AstraZeneca in der EU zum ungeliebten Ladenhüter und wird mittlerweile von den Verantwortlichen in Brüssel gar nicht erst mehr nachbestellt.

 

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Über den Autor
Felix-Reinecke
Felix Reinecke

Nach mehreren Stationen bei renommierten deutschen Tageszeitungen berichtet er seit 2016 regelmäßig für den Investor Verlag über die wichtigsten Ereignisse in der Wirtschaftsbranche - egal ob Mittelstandsunternehmen von der schwäbischen Alb oder IT-Konzern aus dem Silicon Valley.

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