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Ukraine-Konflikt: Was Sie als Anleger im Blick haben sollten

Inhaltsverzeichnis

Die Lage in der Ukraine spitzt sich dramatisch zu. Das Verhältnis zwischen Russland und dem Westen ist angespannter denn je. Putins Angriff könnte die Welt verändern.

Die Angst geht um, was auch Auswirkungen auf die Börsen hat. Dort regiert jetzt große Unsicherheit. Die Kurse in Europa sackten ab, in den USA gab es ein Beben an der Wallstreet.

Ungewisse Zukunft! Wie steht es um Ihre Investitionen?

Wie es im Ukraine-Krieg weitergeht, ist völlig ungewiss. Klar ist jedoch, dass die Lage äußerst ernst ist. Welche Sanktionen wird es gegen Russland geben? Wie wird Putin darauf reagieren? Was bedeutet der Krieg für die Menschen in Russland und in der Ukraine

Als Anlegerin oder Anleger müssen Sie sich in dieser schwierigen Situation fragen, was die Krise für Ihr Portfolio bedeutet und welche Maßnahmen Sie zur Absicherung einleiten können.

Mögliche Krisengewinner

Laut Morgan Stanley und der Bank of America könnten Rüstungsunternehmen zu den Profiteuren des Konfliktes zählen. Deshalb werden unter anderem Kaufempfehlungen für Lockheed Martin (WKN: 894648), Northrop Grumman (WKN: 8519165) oder Raytheon (WKN: A2PZ0R) ausgesprochen. Zur Begründung heißt es, dass eine erhöhte Nachfrage aus Deutschland, Polen und Rumänien erwartet werden würde.

Krisen-Gewinner könnte es auch im Rohstoffsektor geben, da Russland ein wichtiger Lieferant für Aluminium, Palladium und Kohle ist. Spitzt sich der Konflikt weiter zu, könnte es zu einer Angebotsverknappung kommen, was die Rohstoffpreise nach oben treiben würde.

Deshalb könnte bei Bergbauunternehmen, wie Glencore (WKN: A1JAGV), South32 (WKN: A14QLH) oder Rio Tinto (WKN: 852147) die Kasse klingeln.

Chart von South32, Quelle: Aktien Screener Investor Verlag

Andere Energieunternehmen könnten sich auch positiv entwickeln.

Aus Angst vor Lieferausfällen hat sich die Welt schon vor dem ersten Angriff mit Rohöl eingedeckt. Die Preise explodierten und hatten bereits einen Höchststand seit 2014 erreicht. Die Investmentbank Evercore erwartet auch einen Anstieg beim Erdgas und hat deshalb positive Einschätzungen für Unternehmen aus diesem Sektor herausgeben. Dazu gehört zum Beispiel Tellurian (WKN: A2DLW2).

Vielleicht denken Sie gerade, dass Sie auf keinen Fall in mögliche Kriegs-Profiteure investieren wollen, weil Sie das mit Ihrem Gewissen nicht vereinbaren können. Das ist verständlich.

Welche Aktien Sie jetzt vermeiden sollten

Dann sollten Sie jedoch versuchen, mögliche Verlierer der Krise aufzuspüren, um diese zu meiden. Dazu hat die Bank of America eine Liste mit 60 europäischen Aktien herausgegeben, die durch den Konflikt leiden könnten. Der Bierbrauer Carlsberg, die Raiffeisenbank oder der Lebensmittelkonzern Danone stehen beispielsweise auf dieser Liste, aber auch die Aktien anderer Unternehmen könnten abstürzen.

Durch die Preisexplosion bei Rohstoffen wird die Inflation weiter befeuert, was zu einer Zinswende führen könnte, die wiederum Wachstumsaktien abstrafen könnte. Die Bestimmung der Verlierer fällt also schwer. Wichtig ist jetzt, dass Sie Ruhe bewahren und darauf vertrauen, dass ein breit gestreutes Portfolio guten Krisenschutz bietet.