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Rohstoffe sind die Inflationsgewinner!

Besonders im Januar eines jeden Jahres achten Anleger weltweit sehr genau darauf, wie sich die Aktienmärkte entwickeln. Denn eine bekannte Börsenregel lautet: „Wie der Januar, so das Börsenjahr!“

So ist das „Januar-Barometer“ eines von vielen saisonalen Mustern, die an den Finanzmärkten beobachtet werden. Es besagt, dass die Performance im Januar ausschlaggebend für das ganze Jahr ist.

Entwickelt wurde das „Januar-Barometer” 1972 von Yale Hirsch, dem Verleger des Stock Trader’s Almanac. Yale Hirsch fand heraus, dass die Richtung, die S&P und auch alle anderen großen Indizes im Januar einschlagen, mit einer Genauigkeit von 85,7 % eine zuverlässige Vorhersage für die Performance des gesamten Jahres darstellt.

Wenn der S&P 500 im Januar also positive Ergebnisse erzielte, verzeichneten die Aktien in 85,7 % der Fälle auch im Rest des Jahres positive Gewinne und umgekehrt.

Holpriger Januar verheißt nichts Gutes fürs Börsenjahr!

Wenn dieses Börsenbarometer Recht behält, steht uns ein schwieriges Börsenjahr bevor, denn der Januar startete insbesondere für die Nasdaq sehr holprig.

Schon lange wissen Sie, dass die überbewerteten Aktien nicht ewig ihre historisch einmalig hohe Flughöhe halten können und früher oder später abstürzen mussten. Insbesondere, wenn die US-Notenbank Zinserhöhungen ankündigt. Das ist nun in einer ersten Welle geschehen.

Nach Kursrutsch: Ist jetzt die Zeit zum Einstieg?

Viele von Ihnen fragen sich jetzt: Hat die Korrektur schon ihren Tiefpunkt erreicht? Ist es schon wieder Zeit für den Einstieg?

Leider nicht! Denn was Sie gerade an den Aktienmärkten erleben, gleicht einem Paradigmenwechsel. Plötzlich wird bei einem Einbruch nicht mehr „günstig“ eingekauft, sondern jeder Anstieg verkauft.

Da sich die Aktienmärkte trotz des jetzigen Einbruchs immer noch auf historisch hohen Niveaus befinden, tritt jetzt sozusagen das Gesetz der Schwerkraft in Kraft.

Das fragile Kartenhaus bricht in sich zusammen

Außerdem vertritt die US-Notenbank (Fed) angesichts der steigenden Inflation eine restriktive Haltung und hat bei ihrer letzten Sitzung deutlich gemacht, dass eine Zinserhöhung bereits im März bevorsteht.

So sagte US-Notenbank-Chef Jerome Powell in seiner letzten Ansprache: „Die Inflationsrisiken sind nach Ansicht der meisten FOMC-Teilnehmer und sicherlich auch nach meiner Ansicht nach wie vor aufwärtsgerichtet. Es besteht das Risiko, dass die hohe Inflation, die wir derzeit erleben, länger anhält. Es besteht das Risiko, dass sie noch weiter ansteigt.

Jerome Powell sprach damit etwas an, worauf wir hier schon länger hinweisen. Das alles muss Sie aber gar nicht grämen, denn wenn Sie uns schon länger folgen, wissen Sie was zu tun ist: Sie setzen auf die Investments, die in Zeiten steigender Inflation profitieren, die Rohstoffwerte! Werfen Sie dafür einen Blick auf Performance der einzelnen Sektoren im Januar 2022.

Performance ausgewählter Anlagen, in lokaler Währung, Januar 2022

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Öl und Rohstoffe sind die Gewinner der lockeren Geldpolitik.

Quelle: Deutsche Bank, Bloomberg, Mark-it

Wie Sie in der Grafik ganz rechts erkennen können, schnitt die technologielastige Nasdaq am schlechtesten ab. Mittlerweile geraten dort nicht nur die kleineren und mittleren Werte unter Druck.

Selbst bekannte Namen wie Paypal oder Meta (Facebook) bereiten den Anlegern mit ihren starken Kursrückgängen immer weniger Freude.

Wenn Sie Ihren Blick jetzt nach links wenden, sehen Sie welche Sektoren die Gewinner im Jahr 2022 sein werden.

Rohstoffe sind die Sieger 2022 und länger

Richtig es sind Öl und die Rohstoffe. Und das Gute ist, der Zug hat sich gerade erst in Bewegung gesetzt, denn wir befinden uns noch am Anfang eines Rohstoff-Superzyklus, der gut und gerne acht bis zehn Jahre andauern kann. Statt also in immer noch überbewertete Tech-Aktien zu investieren, sollten Sie Ihr Depot mit Rohstoffen bestücken.

Grafik: Hände heben den Trend

Angriffskrieg im CyberraumDer russische Angriffskrieg gegen die Ukraine wird auch im Cyberraum geführt. Die deutschen Digitalunternehmen rechnen damit, dass die Auswirkungen auch hierzulande zu spüren sein werden. › mehr lesen

 

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