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Mobile Banking: Türkei vor Nigeria!

Mobile Banking: Türkei vor Nigeria!
panuwat / stock.adobe.com
Inhaltsverzeichnis

Im Vergleich zum traditionellen Onlinebanking via PC, ist Mobile Banking mit den passenden Banking-Apps bei vielen Grundfunktionen weit schneller und komfortabler. Zahlreiche Apps können beispielsweise die Überweisungsdaten von Rechnungen, Überweisungsträgern oder Belegen über die Kamera des Smartphones oder Tablets automatisch auslesen und sekundenschnell zu einer elektronischen Überweisung umwandeln. Überweisungen können auch per Voice-Banking unter Einsatz eines Sprachassistenten auf dem Smartphone veranlasst werden.

85 Prozent der für den Statista Global Consumer Survey befragten Türken nutzen Smartphones oder Tablets, um ihre Bankgeschäfte abzuwickeln. Klassisches Online-Banking ist dagegen deutlich weniger verbreitet. Das mag daran liegen, dass die mobile Infrastruktur besser ist als das stationäre Internet. Das dürfte auch für Nigeria und Südafrika gelten – in beiden Ländern ist der Mobil-Banking-Anteil unter den befragten Bank-Kunden ähnlich hoch, wie die nachfolgende Statista-Grafik zeigt.

Im DACH-Raum ist Mobile Banking noch unterrepräsentiert

Dagegen ist die mobile Verwaltung der eigenen Finanzen im DACH-Raum (Deutschland, Österreich, Schweiz) vergleichsweise unpopulär. In Deutschland liegt der Nutzer-Anteil bei 42 Prozent, in Österreich sind es 53 Prozent. Das Finanzzentrum Schweiz kommt auf 46 Prozent. Allerdings ist Desktop-Banking in diesen Ländern deutlich verbreiteter. Und wer geht noch in die Bank? Am höchsten ist der Anteil hier mit 68 Prozent in Nigeria. Dagegen finden in der Schweiz nur noch 22 Prozent den Weg in die Filiale.

Fazit: In der App liegt die Zukunft!

Die Bankfiliale und der Geldautomat der Zukunft – und auch schon der Gegenwart – sind Apps auf Ihrem Smartphone oder Ihrer Smartwatch!