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Klimaschutz: Dänemark Spitze, Australien Letzter, Deutschland im Mittelfeld

Inhaltsverzeichnis

Das weltweite Rennen um den besten Klimaschutz ist in vollem Gange. Auf der Weltklimakonferenz in Glasgow hat jetzt eine Studie für Aufsehen gesorgt: Der Klimaschutz-Index 2022.

Diese Rangliste sorgt für Aufsehen

Der Index bewertet die Klimaschutz-Bemühungen von 60 Ländern und der EU, die zusammen für rund 90% der weltweiten Treibhausgas-Emissionen verantwortlich sind. Die Rangliste wurde in Glasgow von der Umweltschutzorganisatione Germanwatch, dem NewClimate Institute und dem Climate Action Network  vorgestellt.

Deutschland im weltweiten Klima-Ranking auf Platz 13

Deutschland ist in dieser Rangliste im Gegensatz zum letzten Jahr zwar von Platz 19 auf Platz 13 vorgerückt. Dennoch werde Deutschland mit den bisher beschlossenen Maßnahmen die Ziele für 2030 „krachend verfehlen“, so Jan Burck von German Watch. Spitzenreiter sind die skandinavischen Länder Dänemark, Schweden und Norwegen auf den Plätzen 4 bis 6.

Warum die Plätze 1 bis 3 nicht vergeben wurden

Interessant: Die ersten drei Plätze wurden nicht vergeben. Denn „noch kein Land befindet sich tatsächlich auf einem 1,5-Grad“, heißt es als Begründung. Bei den erneuerbaren Energie kommt nur Norwegen als einziges Land auf ein „sehr gut“. Denn das Land hat frühzeitig das Potenzial von Wasserstoff sowie Solar- und Wind-Energie erkannt.

China rutscht im Klima-Ranking weiter ab

Kommen wir den zu Verlierern im weltweiten Klima-Ranking. China rutscht – trotz ambitionierter Ankündigungen – als weltweit größer Emittent von Treibhausgasen um vier Ränge auf Platz 37 ab. „Sehr schlecht“ stehen Bulgarien, Ungarn, Polen, Rumänien und Tschechien da. Und das wird noch getoppt von dem mit Abstand größten Klimasünder: Australien. Das Land, in dem aus an Sonne nicht mangelt, hält weiter verbissen an der Kohleenergie fest.

Fazit: Die neue Bundesregierung kann jetzt beweisen, ob sie im weltweiten Rennen um den besten Klimaschutz bestehen kann. Der Paradigmenwechsel an der Börse findet jedenfalls längst statt. Wie bei dem aktuell in Glasgow vorgestellten Klimaschutz-Ranking wird auch die Börse sehr schnell zwischen Gewinnern und Verlieren unterscheiden.