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„Was soll ich mit meinem Cash machen?“

Gestern gab ich Ihnen an dieser Stelle einen kurzen Überblick über verschiedene Problemfelder im Zusammenhang mit Gegenmaßnahmen zu den IWF-Plänen zur Sparerenteignung.

Natürlich ist dies ein sehr komplexes Thema, was keinesfalls in ein paar kleinen Artikeln abgehandelt werden kann. Ich möchte daher heute die Sache etwas detaillierter betrachten. Konkret geht es mir dabei heute auch nur um einen Bereich, nämlich die Frage:

„Was soll ich mit meinem Cash machen?“

Gestern hatte ich Ihnen hierzu bereits kurz angerissen, welche Möglichkeiten ich grundsätzlich sehe. Für die von Ihnen, die sich schon etwas mit dem Thema auskennen, reichte dies sicherlich. Andere, die sich mehr Informationen wünschen, erhalten heute nochmals ausführlicheres Material.

Der IWF bzw. die Bundesbank sieht in den Plänen einer (mindestens) 10%-„Schuldensteuer“ einen Zugriff auf Ihr Vermögen vor. Hierzu muss der Staat natürlich erst einmal wissen, wie hoch Ihr Vermögen überhaupt ist. Und da wir in Deutschland schon lange kein wirkliches Bankgeheimnis mehr haben, sind natürlich Beträge, die auf Ihrem Konto liegen, ein leichter Fang.

Nun gibt es ganz viele Möglichkeiten, wie Sie hiermit umgehen können. Sie können einerseits spekulieren, dass die Steuer nicht kommen wird und alles so lassen, wie es ist. Vielleicht haben Sie Glück. Vielleicht aber auch nicht. Im zweiten Fall verlieren Sie mindestens 10% Ihres Geldes.

Sollten Sie etwas tun wollen, dann stehen Sie erneut vor der Qual der Wahl. Nehmen Sie das Geld komplett „aus den Büchern“ der Bank und lösen die Sache „anderweitig“? Oder verschieben Sie Ihr Guthaben zu einer anderen, sichereren Bank in einen anderen Rechtsraum? Ein Konto bei einer Bank im Ausland ist schließlich nicht strafbar, aber natürlich müssen Sie in diesem Fall trotzdem das deutsche Steuerrecht beachten.

Sollten Sie dies tun wollen, hatte ich gestern als ein Beispiel für einen Offshore-Anbieter auf die Europacific Bank verwiesen. Natürlich gibt es mehrere sehr interessante Anbieter, aber bitten haben Sie Verständnis dafür, dass der Verlag Spezialpublikationen genau zu diesen Themen anbietet. Ich kann daher hier nicht alles einfach veröffentlichen. Auch wäre das gegenüber den zahlenden Kunden nicht fair. Und schließlich können Sie sehr gute Publikationen wie „Kapitalschutz vertraulich“ ja auch völlig risikofrei und sehr günstig testen.

Doch zurück zum besagten Bankbeispiel….

Europac ist kurz und steht für „Euro Pacific Capital“. Hierbei handelt es sich um die Firma des bekannten US-Amerikaners Peter Schiff, der bereits vor 2006 die Krise in ihrer vollen Heftigkeit kommen sah und weiterhin mit seinen Prognosen manch einen Mainstream-Ökonomen alt aussehen lässt.

Was macht Europac besonders?

Zunächst einmal ist es der Standort. Die Bank befindet sich in einem souveränen Inselstaat in der Karibik. Darüber hinaus akzeptiert man dort keine US-Amerikaner als Kunden, um so Schicksalen wie etwa es die UBS erlebte, zu entgehen.

Auch interessant an der Bank ist, dass sie laut eigenen Angaben eine reine Transaktions basierte Bank ist. Es wird also keine Teilreserve gehalten. Ihr Geld bleibt tatsächlich bei der Bank, denn diese vergibt keine Kredite.

Bei der Gelegenheit möchte ich auch gleich darauf hinweisen, dass ich mit keinem Offshore-Anbieter geschäftlich zur Kundengewinnung involviert bin und keiner weiß, dass ich hier überhaupt dieses Bankbeispiel erwähne. Viel mehr sehe ich in der Tat eine Reihe von Gründen, die dafür sprechen sich zu internationalisieren.

Dabei sollte Sie auch nicht daran hindern, dass wenn heutzutage das Wort „Offshore“ fällt, die meisten Menschen in Deutschland automatisch im nächsten Atemzug an „illegal“ denken.Genau das ist durch die ganzen „Steuer-CD“-Geschichten bewusst gewollt! Klar und deutlich: Es ist überhaupt nicht illegal, sein Geld außerhalb der Bundesrepublik anzulegen. Viel mehr bietet dies sogar eine Reihe an Vorteilen:

  • Kein Zugriff durch nimmersatte Politiker auf das Geld im Falle von „Stabilitätsabgaben“ für das Bankensystem (vgl. Zypern)
  • deutlich höhere Privatsphäre beim Kapitalverkehr; das Bankgeheimnis in der BRD existiert schon lange nicht mehr.
  • Keine Teilreserve beim besagten Anbieter (dadurch, dass keine Kredite vergeben werden und die Bank nicht mit Kundengeldern spekuliert, entsteht geringeres Risiko)
  • Möglichkeit der „Golddeckung“ des Kontos; Schluss mit Wertverlust durch Papiergeld
  • Anbindung an internationale Märkte, die viele Banken hier nicht immer bieten
  • Diskrete Möglichkeit, Geld in Sicherheit zu bringen, wenn einem „weniger nett“ gesonnene Zeitgenossen ans Leder wollen (Ex-Partner, neidische ehemalige Geschäftskollegen, etc.)

Natürlich gibt es hier auch eine Reihe an Risiken und Punkten, derer man sich bewusst sein sollte. Eine derartige Bank ist natürlich weit weg im Ausland und sie erreichen diese nur telefonisch und per Internet. Nicht jeder Anleger fühlt sich hier wohl, wenn er nicht das Filialhaus „greifbar“ hat, um dort mal jemanden an der Krawatte zu ziehen, falls es Probleme gibt.

Auch befindet sich eine solche Bank im Ausland, d.h. es gilt vorher die Gesetze dort genau zu studieren und sich darüber klar zu werden, wem man hier Geld tatsächlich anvertraut.

Hier hinzu kommt natürlich noch, dass sich auch die Gebühren lohnen müssen.

Fakt ist jedoch, dass Sie keine Vorlaufzeit haben werden, sollte einmal ein Politiker beschließen, Sie teilzuenteignen. Und dass so manch ein Herr und manch eine Dame der EU hierzu problemlos willens und fähig sind, haben wir ja bereits gesehen.

In solch einem Fall wird man Sie freitags noch knallhart anlügen und Ihnen samstags dann in die Kasse greifen. Nur wenn Sie vorbereitet sind, werden Sie ein derartiges Problem nicht haben.

Kontoplünderung „Light“: Das Bankschließfach

In den letzten Jahren berichteten mir einige Leser, die dem Finanzsystem schon länger nicht mehr vertrauen, dass sie einen Teil ihres Cashs in ein versichertes Bankschließfach oder Tresorfach anderswo sperrten. Die Idee war, das Geld so aus den Büchern der Bank zu nehmen, aber dennoch sicher verwahren zu lassen – schließlich hält eine Bank dank des Teilreservesystems nie genug Geld, um alle Kunden auszahlen zu können. Da ist der Besitz von Bargeld weit mehr wert als nur der Besitz einer Forderung gegen eine Bank (nichts anderes ist ein Sparbuch oder Konto).

Die jährlichen Gebühren für ein Bankschließfach sind hier natürlich zu rechnen, aber wenn es Sie ruhiger schlafen lässt, ist dies vielleicht für manch einen Anleger auch eine Überlegung wert. Hohe Zinsen erhalten Sie ja aktuell sowieso nicht auf die gängigen Spar- und Tagesgeldkonten. Ich erwähne diese Variante hier einfach der Vollständigkeit halber. Erfahrungsgemäß stößt sie oftmals auf ein sehr geteiltes Echo unter Anlegern.

Alternative zur Offshore-Bank: Ummünzen in Edelmetalle

Sollten Ihnen die Offshore-Pläne zu weit gegriffen, die Idee des Bankschließfachs zu albern sein und Sie noch nicht über eine Absicherung aus physischen Edelmetallen verfügen oder Gold und Silber einfach aufgrund deren historischer Kaufkrafterhaltung mehr vertrauen, dann empfiehlt sich als Maßnahme der Aufbau physischer Edelmetallbestände.

Eine alte Börsenweisheit besagt: „Halte 10% deines Vermögens in physischem Gold, und hoffe, dass du dieses nie brauchen wirst“. Unser auf Papierwährungen aufgebautes Finanzsystem stand innerhalb der letzten Dekaden mehrmals kurz vor dem Zusammenbruch (1973 Bretton Woods, 1998 LTCM, 2008 Lehmann Brothers). Gleichzeitig zeigt die aktuelle Lage in Europa und weltweit, wie fragil und instabil unser Fiat Money Geldsystem ist. Eine Versicherung in Form von physischen Edelmetallen gegenüber einem „monetärem Supergau“ halte ich für mindestens so wichtig, wie eine private Haftpflichtversicherung.

Halten Sie 10%, 20% oder 30% Ihres Vermögens liquide in Gold und Silber, in der Hoffnung es niemals brauchen zu müssen. Jungen Menschen (wozu ich mich auch zähle) empfehle ich, statt eine Riester Rente o.ä. jeden Monat einen kleinen Sparbetrag in Edelmetalle zu investieren. Von Riester, Rürup, der staatlichen Rentenversicherung und dem Euro spricht in 30 Jahren vermutlich keiner mehr. Aber Sie werden sich mit Gold und Silber immer etwas zum Anziehen, zu Essen und eine Wohnung leisten können. Zu physischen Edelmetallen gibt es keinerlei Alternativen. Auch wenn Ihnen manch ein „Experte“ etwas anderes erzählen will. Gold braucht keine Zinsen abzuwerfen. Es erhält die Kaufkraft Ihres hart erarbeiteten Geldes, was letztendlich mehr wert ist – besonders in den unsicheren Zeiten.

Möglichkeiten für den physischen Goldkauf gibt es viele. Mit am bekanntesten und seriösesten ist dabei sicherlich das Edelmetallhaus „proAurum“, das ich gestern bereits kurz ansprach. Dort gibt es neben mehreren Filialen einen komfortablen Online-Shop, der Ihnen auch das Edelmetall versichert diskret nach Hause liefert.

Natürlich gibt es auch eine Reihe an Mitbewerbern, die teilweise sogar ein wenig billiger sind. Ein Preisvergleich lohnt sich also auf jeden Fall.

Beachten Sie jedoch, dass Sie keinesfalls Sammlermünzen kaufen (d.h. mit niedrigerem Edelmetallgehalt als fast 100%). Wie der Name schon sagt, dienen diese ausschließlich dem Sammelwert. Derartige Münzen werden sehr gerne aggressiv von Münzhändlern beworben, führen Sie jedoch hier nicht zum Ziel. Wenn Sie wirklich eine Sicherung für die Krise haben möchten, dann sollten dies lediglich Münzen und Barren zur Kapitalanlage sein.

Ich hoffe, ich konnte Ihnen damit ein paar detailliertere Informationen zum ersten Punkt von gestern geben.

Unabhängig davon empfehle ich jedoch allen Interessierten unter Ihnen, sich weitere Informationen bei meinem Kollegen Markus Miller zu holen. Im Gegensatz zu mir, der auf Trading und Investments spezialisiert ist, verfügt Herr Miller über ein Netzwerk an Spezialisten, die sich alle mit einem Thema befassen. Dem Schutz Ihrer Freiheit und Ihres Vermögens.

Seine besten Informationen publiziert Herr Miller dabei in seinem Brief „Kapitalschutz vertraulich„. Dabei gibt es als Bonus sogar eine Best Buy Liste mit allerhand interessanten internationalen Investments. In meinen Augen gehören diese Informationen ins Arsenal jeden kritischen Anlegers.

Klicken Sie daher hier um weitere Informationen zu einem sehr stark reduzierten Kennenlern-Angebot von „Kapitalschutz vertraulich“ zu erhalten…

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Über den Autor Alexander Hahn

Alexander Hahn stieß Ende 2007 zum Investor Verlag und ist Chefanalyst des kostenlosen Newsletters Value Daily.

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Alte Kommentare
  • CRL schrieb am 26.09.2014, 23:54 Uhr

    Bargeld im Tresor: Bares abheben mag in Portionen gehen, aber wie mache ich eine grössre Menge wieder flott, wenn die Gefahr vorbei geglaubt ist, und die Zinsen steigen - wenn nur 12'000 Euro in bar wieder eingezahlt werden dürfen, vielleicht in der Digitalen Zukunft sogar noch weniger? Von der Bank jedes Tresor Deposit bescheinigen lassen, um den gleichen Betrag 'aktivieren' zu können? Was machen bei einer Währungsreform mit ganz neuen Scheinen? Haben Sie Lösungen? Dane CRL