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Um was es beim Bargeldverbot wirklich geht

BALTIMORE – Gibt es überhaupt einen „Krieg gegen das Bargeld?“

Nein, es ist ein Krieg gegen Sie, uns alle!!!

Es ist viel perfider, als Sie sich das vorstellen können

Mehrere Länder – wie zum Beispiel Dänemark, Schweden und Norwegen – sind bereits fast völlig bargeldlos.

Andere, wie zum Beispiel Frankreich, haben Bargeld-Transaktionen oberhalb bestimmter Beträge verboten. Es gibt sogar Pläne auf den höchsten Ebenen der indischen Regierung – Indien ist eine der am meisten vom Bargeld-abhängigen Gesellschaften – jetzt Anreize gegen die Verwendung von Bargeld einzuführen.

Inzwischen votieren gleich mehrere Ökonomen und Kommentatoren – allen voran die Harvard-Ökonomen Larry Summers und Kenneth Rogoff, Citibank Chefökonom Willem Buiter, Andy Haldane von der Bank of England, und Martin Wolf von der Financial Times – für eine bargeldlose Gesellschaft.

Wie wir vor kurzem hier im Tagebuch berichteten, sagt Herr Summers ja, dass es Zeit sei, die 100-Dollar-Banknote zu töten.

Und der New York Times zufolge könnte die Abschafftung von Banknoten mit hohem Nominalwert unheimlich hilfreich sein im Kampf gegen Verbrechen.

Heute graben wir ein wenig tiefer in diesen Misthaufen, um herauszufinden, wer oder was sich wirklich hinter dieser Kampagne verbirgt.

Und was für eine Überraschung!

Es ist wie so oft „Deep State“ –

übelriechend,

böswillig

und bösartig.

Nehmen wir zunächst – wie von einer schmutzigen Windel – Abschied von der Vorstellung, dass die Abschaffung von Banknoten mit hohem Nominalwert dazu dient, „Verbrechen zu bekämpfen.“

Wenn Sie einen $ 100.000 Cash-Deal machen wollen, brauchen Sie einen Stapel von $ 100 Noten, der ein wenig mehr als vier Zoll hoch ist.

Nehmen wir nun an, die 100 Dollar-Note ist nicht mehr verfügbar. Wird der Drogenhändler nun zu seinen Klienten sagen: „Ich denke, wir können nicht ins Geschäft kommen. Ich kann nicht damit belästigt werden, große Bündel an Bargeld zu tragen.“

Wird der Rüstungsindustrielle, der ein Mitglied des House Armed Services Committee im Parkhaus trifft, sagen „Es tut mir leid, ich kann Dir einfach nicht das Geld geben. Es passt nicht in den Umschlag „?

Wird die Prostituierte ihrem Zuhälter sagen: „Ich arbeite nicht für 20er .“?

Liebe Leser, machen Sie sich keine Sorgen über die Verbrecher. In Argentinien basiert das Rückgrat der Wirtschaft auf der 100-Peso-Banknote – die hat einen Wert von nur etwa 6 $.

Wir haben ja eine „farm“ in Argentinien. Wir haben gesehen, wie es funktioniert. Die Leute benutzen 100-Peso-Noten für alles – egal ob man nun die Morgenzeitung oder die $ 1.000.000 Wohnung kauft. Sie tragen sie in Papiertüten (um nicht die Aufmerksamkeit von Dieben zu erregen) herum. Sie verstauen sie in Tresoren. Ganze Stapel davon quillen aus den ausgebeulten Hosentaschen der Schmarzmarktgeldwechsler.

Ein Ärgernis?

Ja.

Werden damit Verbrechen verhindert, bekämpft?

Selten so einen schlechten Witz gehört…

Drogenverkäufer, Prostituierte, Terroristen, Geldwäscher. Sie werden bereits wie Verbrecher gejagt … und mit Geldstrafen, Gefängnis oder Tod bedroht.

Wird die Unannehmlichkeit, Geschäfte nur noch mit Banknoten mit kleinerem Nominalwert abwickeln zu dürfen, sie stoppen?

Vergessen Sie es. Sie werden auf kleinere Banknoten, Devisen, Bitcoin, Gold oder etwas anderes ausweichen. Verbieten Sie die Nutzung von „bequemer“ Währung , werden sie innovativ werden. Jede Wette.

Eine Steuer auf die Erparnisse

Was ist dran an der Idee, dass ein Bargeldverbot der Wirtschaft hilft?

Wenn es immer schwieriger wird, Bargeld zu halten, wird es für die Zentralbanker weltweit einfacher sein, einen negativen Zinssatz für Ihre Bankeinlagen zu verhängen.

Ohne die Möglichkeit, Ihre Ersparnisse in physischer Währung zu halten, werden Sie keine andere Wahl haben, als ihr Geld auf dem Bankkonto zu lassen … und dafür zu bezahlen.

Aber ein negativer Zinssatz ist nur eine weitere Steuer … eine, die von Mitarbeitern der Bankenbranche Ihnen auferlegt wird und dazu braucht es keine Abstimmung in irgendwelchen Parlamenten.

Bei einem negativen Zinssatz von 1%, verlieren Sie $ 10 für jede $ 1.000 Ersparnisse. Dies ist das gleiche wie eine 1% Steuer auf Spareinlagen.

Aber halt … eine Steuererhöhung führt normalerweise nicht dazu, dass Menschen mehr Geld ausgeben. Es bewirkt, dass sie ihre Geldbeutel schließen und nicht öffnen.

Wenn man Ihnen Geld wegnimmt, haben Sie weniger davon. Sie müssen sich einschränken. Und wenn Sie für Ihren Ruhestand sparen, bedeutet eine Steuer auf Ihre Ersparnisse, dass Sie mehr von ihren Einkommen zu Sparzwecken verwenden müssen.

Es gibt keinen einzigen Beweis in der Wirtschaftsgeschichte dafür, dass es der Wirtschaft hilft, wenn man den Menschen Geld wegnimmt.. Die Idee ist so absurd, dass sie nur von einem PhD-Ökonom … oder einem Schuft kommen kann.

Aber, um es vollständig zu verstehen, … müssen wir Hunderte von Jahren zurück in die Geschichte gehen.

Wir bleiben an der Sache dran…

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Über den Autor Bill Bonner

Im Jahr 1978 gründete Bill Bonner das Unternehmen, welches heute als Agora Inc. bekannt ist.

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