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Sondervermögen statt Bankeinlagen!

Nach den Statistiken der Deutschen Bundesbank halten die deutschen Sparer nach wie vor 40% ihres Geldvermögens in Spar- und Sichteinlagen bei Banken.

Zwei Billionen Euro, deren Verzinsung in den letzten Jahren stetig gesunken ist und derzeit weit unterhalb der Inflation liegt. Insgesamt gesehen bedeutet dies ein renditeloses Klumpenrisiko.

Investieren statt sparen muss vor der aktuellen Rahmenbedingungen die Prämisse für jeden Kapitalanleger sein.

Nutzen Sie den Effekt der Diversifikation über die Zeit

Neben systematischen Anlagekonzepten, ist einer der erfolgreichsten Wege in der Kapitalanlage die Diversifikation über die Zeit.

Die schrittweise Investition von Einmalanlagen in verschiedene Anlageklassen zu unterschiedlichen Kaufzeitpunkten hat sich stets bewährt.

Einfache Investitions- oder Sparplan-Strategien ermöglichen Ihnen dabei als Kapitalanleger auch ohne den Einsatz von Vermögensverwaltern oder Fondsmanagern ein systematisches und diszipliniertes Handeln.

Sie werden befreit von Prognosen des optimalen Kauf- oder Verkaufszeitpunkts. Sie können sich sogar freuen, wenn Kurse oder Märkte fallen, weil Sie dadurch günstiger Anteile erwerben.

Investitionen in unterschiedliche Anlageklassen in Tranchen – beispielsweise über Sparpläne oder besser gesagt Investitionspläne – bringen Ihnen somit einen klaren Mehrwert

Setzen Sie auf passive ETF-Anlageprodukte für Ihre Investitionsplan-Strategien

Zur gezielten und einfachen Umsetzung von Investitionsplan-Strategien eignen sich ETF-Sparpläne am besten. Exchange Traded Funds (ETFs) sind wie klassische Publikumsfonds rechtlich ein sicheres Sondervermögen, das einen bestimmten Marktindex abbildet.

Sie haben dabei die Möglichkeit, ganz gezielt in bestimmte Branchen oder Regionen zu investieren. Alle wesentlichen Anlageklassen von Aktien bis hin zu Rohstoffen sind dabei über ETFs zugänglich.

Die börsengehandelten Indexfonds haben sehr geringe Verwaltungskosten, die im Durchschnitt bei lediglich 0,37% pro Jahr liegen. Es gibt mittlerweile sogar einzelne ETFs, die Verwaltungskosten von unter 0,10% haben.

Des Weiteren profitieren Sie beim Einsatz von ETFs von grundsätzlich fehlenden Ausgabeaufschlägen, sowie geringen Transaktionsgebühren.

Die Transaktionskosten sind bei ETF-Investments-Sparplänen wichtiger als die Verwaltungskosten

Auf den ersten Blick erscheinen die Transaktionskosten bei Sparplänen vielen Anlegern vernachlässigbar, weil es sich scheinbar lediglich um geringe Eurobeträge handelt.

Vergessen Sie aber bitte nicht, dass sich hier die Kosten bei einer monatlichen Belastung über einen mehrjährigen oder gar jahrzehntelangen Zeitraum stark summieren.

Bereits eine kleine, monatliche Gebührenersparnis hat somit langfristig eine deutliche Auswirkung auf Ihre erzielte Rendite bei einem ansonsten identischen ETF-Investment.

Bei ETF-Sparplänen sind die Unterschiede in den Transaktionskosten nach meiner Analyse deutlich wichtiger als die Verwaltungskosten.

Es macht keinen Sinn, einen DAX-ETF zu wählen, der 0,05% jährliche Verwaltungskosten weniger hat, wenn die monatlichen Transaktionskosten für die Investition im Gegenzug ein Vielfaches höher sind.

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Über den Autor Markus Miller

Markus Miller (geb.: 1973) ist ein gefragter Experte, wenn es um das komplexe Thema internationale Vermögensstrukturierung und die globale Steuerung von Vermögenswerten geht.

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