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Neue Studie über die wirtschaftliche Stärke der deutschen Lebensversicherer

Inhaltsverzeichnis

Mit einer Lebensversicherung fürs Alter vorzusorgen, war beliebt. Garantie-Zinsen von bis zu 4% motivierten zahlreiche Anlegerinnen und Anleger, einen Vertrag abzuschließen.

Die langanhaltende Niedrigzinsphase bereitete den Versicherern jedoch zunehmend Probleme. Hinzu kamen hohe Kosten, welche die Rendite auffraßen. Dennoch blieben Verträge erhalten und auch neue Kunden konnten akquiriert werden. Laut des Branchenverbands GDV unterhalten die Bundesbürger rund 83 Millionen laufende Verträge.

Steigende Zinsen sorgen für Erleichterung

Aufgrund der steigenden Zinsen können die Versicherer das Geld ihrer Kunden nun wieder zu besseren Konditionen anlegen. Ein Problem ist damit vom Tisch, andere bleiben, die hohen Kosten zum Beispiel.

Außerdem erschweren es die aus dem Ruder laufenden Inflationsraten den Menschen grundsätzlich, Geld für die Altersvorsorge zur Seite zu legen. Der Abschluss einer Versicherung zur Altersvorsorge könnte also verschoben werden.

Bestehende Kunden und solche, die es werden wollen, stellen sich natürlich die Frage, wie sehr sich die Probleme auf die Wirtschaftlichkeit der Versicherer auswirken. Eine neue Studie vom Institut für Finanzwirtschaft der Hochschule Ludwigshafen zu den zwölf größten, im Neugeschäft aktiven Lebensversicherern in Deutschland, kommt zu einem erschreckenden Ergebnis:

Nur vier der zwölf stehen wirtschaftlich stark da.

Branchenprimus Allianz Leben präsentiert sich wie in den Jahren zuvor mit 750 von 1000 Punkten in der betriebswirtschaftlichen Bewertung gut – trotz deutlich geringerer Beitragseinnahmen. Das gute Ergebnis ist auf niedrige Betriebskosten und hohe Bewertungsreserven in den Kapitalanlagen zurückzuführen.

Neben der Allianz gilt auch Axa Leben als betriebswirtschaftlich sehr stark. Erwähnenswert ist hier eine starke Ertragskraft gemessen an den Kapitalerträgen zum durchschnittlichen Kapitalanlagebestand.

Neben der Beurteilung der betriebswirtschaftlichen Kennzahlen zu Ertragskraft, Betriebskosten sowie Risikoergebnis-, Bewertungs- und Verlustreserven, hat der Autor der Studie, Professor Hermann Weinmann, auch eine Verbrauchernote vergeben. Hier spielt die Beteiligung der Versicherten an den Ergebnissen sowie die Solvenzquote mit rein. Die Solvenzquote gibt an, wie krisenfest der Versicherer in Extremsituationen ist.

Allianz Leben hat die Nase vorn

Mit Blick auf die Verbraucherinteressen steht Allianz Leben im direkten Vergleich mit Axa Leben besser da, weil die Allianz ihre Kunden in einem etwas größerem Umfang am Rohüberschuss und am Gesamtertrag beteiligt.

Betriebswirtschaftlich stark schneiden noch Generali, die Nürnberger und die Württembergische ab, als „eingeschränkt stark“ gelten Alte Leipziger Leben, Debeka Leben, R + V Leben, Zurich Deutscher Herold und Cosmos Leben. Als betriebswirtschaftlich „relativ schwach“ stuft die Studie die Bayern-Versicherung und SV Leben ein.

Die Noten für die Verbraucherinteressen fallen ebenfalls sehr unterschiedlich aus. Allianz Leben bekommt eine 1,3, Axa Leben eine 2,3. Zurich Deutscher Herold muss hingegen eine 3,7 hinnehmen, die Alte Leipziger erhält eine 2,7, Debeka Leben eine 3,0.

Insbesondere Interessenten sollten sich die Studie, die in der „Zeitschrift für das Versicherungswesen“ veröffentlicht wird, genauer anschauen.

Andere Investmentmöglichkeiten in Betracht ziehen

Außerdem lohnt es, für die Altersvorsorge nicht ausschließlich eine Lebensversicherung in Betracht zu ziehen. Denken Sie unbedingt an die hohen Kosten und auch an mehr Diversität für Ihre Anlagen.

Gerne stellen wir Ihnen lukrative Investmentmöglichkeiten vor, die sich hervorragend zur Sicherung des Lebensstandards im Alter eignen. Dabei richten wir unseren Fokus auf sicherheitsbewusste Anleger mit dem Ziel, das Vermögen zu schützen und zu mehren. Dabei haben wir selbstverständlich auch Ihre Kosten im Blick.